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Festkommersabend im Markgrafensaal zur 700-Jahr-Feier

Mit einem feierlichen Festkommers im voll besetzten Markgrafensaal startete Pommelsbrunn in sein Jubiläumsjahr zum 700-jährigen Bestehen des „fränkischen Dorfes an der Goldenen Straße“. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der 320 Seiten umfassenden Ortschronik.

Der Bedeutung des Anlasses entsprechend hatten sich viele Ehrengäste eingefunden, welche die vorderen Reihen füllten: Neben der Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler saßen Landrat Armin Kroder, die Schirmherren und Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein und Dr. Thomas Beyer, Bezirksrat Fritz Körber und Bürgermeister a.D. Alois Schmid, Altbürgermeister Werner Oberleiter und der Träger des gemeindlichen Ehrenrings, Hans Quenzler. Für die Partnergemeinde Mildenau war Vizebürgermeister Sebastian Schreiter gekommen, für die Nachbargemeinden die Bürgermeister Robert Ilg (Hersbruck), Bruno Schmidt (Reichenschwand) Volker Herzog (Vorra) und Georg Schmid (Weigendorf). Bürgermeister Jörg Fritsch konnte aber auch neben seinem Gemeinderat Vertreter von Kirchen, Banken, Vereinen sowie weitere Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen, ferner die Chronistin, Helga Manderscheid.

Wie Fritsch in seiner Eröffnungsrede ausführte, sei das Festjahr den politisch Verantwortlichen Ansporn, die Ortschaft in neuem Charme zu präsentieren, wobei die derzeit laufende Neugestaltung der Pommelsbrunner Ortsmitte an erster Stelle stehe. Der Bürgermeister ging auch auf die Übernahme der Federführung für die Veranstaltungen und das dazugehörige Rahmenprogramm ein, zuerst unter dem verstorbenen 2. Bürgermeister Gerhard Diebow, später unter dessen Nachfolgern Klaus Schnaible und Klaus Göttler als „Doppelspitze“. Das Ortsjubiläum sei ein hervorragender Anlass für den Brückenschlag zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die von Helga Manderscheid verfasste Chronik sei dem Anspruch als „Lesebuch für Jedermann“ in hervorragender Weise gerecht geworden; für die Realisierung dieses Riesenprojekts wolle er nicht nur seinen Dank, sondern auch seine höchste Bewunderung aussprechen.
Anschließend gratulierten die Schirmherren zur 700-Jahr-Feier. Kurt Eckstein betonte, dass es ein langer und schwieriger Weg von den Anfängen bis zum heutigen Gemeinwesen gewesen sei. Rund 28 Generationen hätten daran mitgewirkt. Pommelsbrunn habe viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert; dies verpflichte aber auch, das Erreichte zu erhalten und weiter zu entwickeln. Eckstein bekräftigte, dass sein Landtagskollege Dr. Beyer und er immer gemeinsam versuchten, für die Kommunen da zu sein, was dieser gerne bestätigte. Beyer erinnerte besonders an die Übernahme der Schirmherrschaft vor zwei Jahren und bedauerte, dass Gerhard Diebow heute nicht dabei sein könne. Es werde im Verlauf des Jahres Sport geben (Landkreislauf), aber auch Spott (Altneihauser Feierwehrkapell’n) und bei zwei Schirmherren hoffentlich besonders gutes Wetter.

Nicht nur heißes Essen, kalte Getränke und kurze Reden machen ein gelungenes Fest aus, so Landrat Armin Kroder, sondern auch das richtige Rahmenprogramm, die richtigen Schirmherren und die richtige Gästeschar. Die Region sei eine Heimat für Kreative – siehe Pfinzing, Scharrer, Welser und Oberth – was auch Auftrag und Zielformulierung sein solle. Auch die längste Siedlungstradition finde sich hier – siehe Neandertaler-Weisheitszahn – und mit dem Pommelsbrunner Badhaus ein „Alleinstellungsmerkmal“. Kroder überreichte zwei Schirme und Wein und übergab dann das Wort an den 2. Bürgermeister der Partnergemeinde Mildenau/Erzgebirge, Sebastian Schreiter, der die Wiedervereinigung als Gottesgeschenk bezeichnete. Er sei überzeugt, dass Pommelsbrunn eine weitere positive Entwicklung nehmen werde; Schreiter überreichte einen riesigen „Freßkorb“ mit „Ostprodukten“.

Nach der von einem fulminanten kalten Buffet aus der Küche von Gastwirt Uli Vogel gekrönten Pause gab Klaus Schnaible für das Festkomitee humorvolle Einzelheiten aus dem Verlauf der letzten beiden Jahre zum Besten, von Planung über Leitung und Finanzierung bis zum Motto, den Ausschüssen und Unterausschüssen. Es gab Hektik, depressive Untertöne, Turbulenzen; die Protokolle wurden trotz kürzerer Texte immer länger. Auf Schnaible folgte im Programm die Autorin der Chronik, Helga Manderscheid, die in einer halbstündigen Präsentation nicht nur einen kurzen Abriss des Buches, sondern auch zahlreiche Aufnahmen vorstellte und nach viel Applaus aus den Händen von Bürgermeister Jörg Fritsch auch Blumen und ein Geschenk entgegennehmen durfte.
Den Abend beschloss für die beiden Kirchen Pfarrer Steffen Weeske, der die Festzeit unter Gottes Segen stellte. Er verglich außerdem die Jahre 1312 und 2012 mit anderen Kalendern. Zum Zeitpunkt des Festwochenendes befinde man sich passenderweise im Monat „großes Prinzenfest“. Aufs Vortrefflichste abgerundet wurde das Festprogramm mit musikalischen Beiträgen der örtlichen Chöre, dem Posaunenchor unter Philipp Wild, dem MGV unter Einhard Lauffer-Königer, dem evangelischen Kirchenchor unter Deborah Mergenthaler und dem katholischen Kirchenchor unter Markus Weinländer.

Bild: Gruppenfoto mit Chronik: (v.re.) Bürgermeister Jörg Fritsch, Bürgermeister a.D. Alois Schmid, Landrat Armin Kroder, Schirmherr Dr. Thomas Beyer, Altbürgermeister Werner Oberleiter, Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, Schirmherr Kurt Eckstein, Autorin Helga Manderscheid, Pfarrer Roland Klein, Bezirksrat Fritz Körber, Pfarrer Steffen Weeske, Altvizebürgermeister Heribert Friedrich und der Mildenauer 2. Bürgermeister, Sebastian Schreiter