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Sicherung einer Mauer an der Burgruine Lichtenstein

Eine seit Jahren diskutierte Maßnahme ist zu einem glücklichen Ende gekommen, auch wenn es sich eigentlich nur um eine Zwischenlösung handelt. Am Aufgang zum Aussichtsplateau der Burgruine Lichtenstein wurde die teilweise eingestürzte Wallmauer zur Notsicherung mit einem großen Maschendrahtnetz überzogen.

Die geplante multimediale Präsentation der Lichtensteiner Burggeschichte hat es ermöglicht. Dieses Projekt der Gemeinde Pommelsbrunn wurde zum Teil des gebietsübergreifenden Kooperationsprojektes „Erlebte Geschichte“, an dem auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Gesundheitsregion Hersbrucker Land teilnimmt. Wetterfeste Medienstationen (Audio-Guides) auf dem Ruinengelände sollen künftig, zusammen mit einem Flyer, allen Besuchern die wechselvolle interessante Geschichte des Pommelsbrunner Wahrzeichens quer durch die Jahrhunderte nahebringen. Sechzig Prozent der zuschussfähigen Ausgaben werden dabei von der Leader-Förderung übernommen.
Um jedoch einen gefahrlosen Zugang des Plateaus zu ermöglichen, musste zuerst über die Sanierung oder Sicherung der rechts vom Aufgang liegenden, teilweise eingestürzten Wallmauer nachgedacht werden. Nachdem die umfassende Sanierung der Mauer – schon wegen der für Baufahrzeuge unzugänglichen Lage der Burg auf einem exponierten Felssporn – enorme Kosten verursacht hätte, entschied man sich für eine Netzsicherung.
Bürgermeister Jörg Fritsch und technischer Leiter Erwin Bleisteiner zeigten sich bei der Besichtigung der Arbeiten sehr zufrieden. Die beiden Facharbeiter, die den gesamten Mauerbereich mit einem reißfesten, an den Rändern durch Ösenanker und Stahlseile gesicherten Maschendraht wie mit einem Spinnennetz überziehen, haben ganze Arbeit geleistet. Sollten sich weitere Teile der Mauer lösen, bleiben sie im Netz hängen. Dass durch diese Maßnahme nicht in den Naturhaushalt eingegriffen wird, ist ein weiteres Plus.
Helga Manderscheid

Bild: Bürgermeister Jörg Fritsch und technischer Leiter Erwin Bleisteiner (v.li.) begutachten die Arbeiten an der Mauer