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Gemeinderatssitzung vom 23.9.2010

Mit Jochen Breunig begrüßte Bürgermeister Jörg Fritsch anlässlich der jüngsten Ratssitzung den neuen Leiter der Knorr-von-Rosenroth-Hauptschule Hartmannshof. Im Pegnitztal-Einkaufzentrum (PEZ) soll eine Seniorenwohnanlage für betreutes Wohnen entstehen.

Eingangs bedauerte Fritsch den Weggang von Markus Drexl, welcher in den vergangenen zwei Jahren die Hauptschule leitete, betonte jedoch, dass man auch künftig mit Jochen Breunig die Schule in guten Händen wisse. Immerhin habe der neue Schulleiter bereits vier Jahre an der Lehranstalt verbracht und kenne diese bestens. Besonders freue ihn, mitteilen zu können, dass die Schule auch für das laufende Jahr fünfzügig besetzt werden konnte. Mit einer kurzen Vorstellung seiner Person ergänzte der 35-jährige Breunig die Ausführungen des Bürgermeisters. Nachdem er bereits bis 2006 als Lehrer in Hartmannshof bei siebten bis neunten Klassen tätig gewesen sei, werde er – vorläufig kommissarisch – nicht nur die Schule leiten, sondern darüber hinaus auch alles in seiner Macht stehende tun, um den Erhalt derselben zu sichern. Allerdings habe es mit der siebten Jahrgangsstufe bereits Schwierigkeiten gegeben, da man diese wegen Unterbesetzung nur mit Sondergenehmigung starten konnte.
Der Antrag auf Herausnahme einer Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet „Südlicher Jura mit Moritzberg und Umgebung“ bezog sich auf den Plan der Maisel Wohn- und Gewerbebau, im PEZ Hohenstadt, einem Einkaufs-und Gesundheitszentrum mit über 40 Einrichtungen, eine Seniorenwohnanlage für betreutes Wohnen zu bauen. Dies sei eine „willkommene Abrundung des PEZ“, so Fritsch. Aufgrund einer Verschiebung nach Norden wegen des Verlaufs einer Starkstromleitung käme das Bauvorhaben zwar immer noch im Geltungsbereich des Bebauungsplanes zu liegen, sei allerdings als Fläche für Landwirtschaft dargestellt und befinde sich innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Südlicher Jura mit Moritzberg und Umgebung“. Mit einstimmigem Votum beschloss der Rat die Beantragung zur Herausnahme der entsprechenden Teilfläche aus dem Landschaftsschutzgebiet beim Landratsamt.
Im Kindergarten „Arche Lichtenstein“ soll eine neue, dritte Hortgruppe eröffnet werden, was eine Erhöhung der Bedarfsanerkennung von derzeit 58 Kindergartenplätzen auf 70 Plätze bedingt. Fritsch bedauerte das Sinken der Zahlen im Kindergartenbereich, betonte aber, dass durch das Wechseln einer Pflegekraft in den Hort keine neue Stelle besetzt werden müsse. Der entsprechende Platzbedarf könne zudem durch die Belegung eines Raums in der Grundschule „Am Lichtenstein“ gedeckt werden.
Die Errichtung einer Lagerhalle im Ortsteil Eschenbach bedingt die Aufstellung einer Ergänzungssatzung, zu welcher der Rat die Verwaltung einstimmig ermächtigte. Der Bau soll im kommenden Frühjahr beginnen. Inzwischen wurde in Pommelsbrunn mit dem Abbruch des alten Feuerwehrhauses am Dorfplatz begonnen, nachdem der Verein der Kleintierzüchter seine neue Lagerhalle im Hof des neuen Feuerwehrhauses beziehen konnte. „Wir liegen im Zeitplan“ sagte Fritsch mit Blick auf das laufende Verfahren der Städtebauförderung, mit deren Zuschüssen man nun eine „wunderbare Gesamtkonzeption“ schaffen werde. Mit Horst Volkert erhält im Rahmen eines Konzertabends in der Sängerhalle Hartmannshof am 23. Oktober ein besonders verdienter Mitbürger das „Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt“, verliehen durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, überreicht. Fritsch würdigte das langjährige Wirken des engagierten Hartmannshofers als vorbildlich und lud gleichzeitig zum Konzertabend ein.
Nachdem die Ertüchtigung der Abwasseranlage Hartmannshof, an der auch Weigendorf „hängt“, nicht weiter aufgeschoben werden kann, wird – neben der Sanierung - derzeit auch intensiv die Überleitungsvariante an die Zentralkläranlage Altensittenbach geprüft. Die Gemeinden Pommelsbrunn und Weigendorf haben infolgedessen bereits offiziell die Stadt Hersbruck um Erklärung der grundsätzlichen Bereitschaft zur Aufnahme der Abwässer aus Hartmannshof gebeten. Sobald konkrete Zahlen und Fakten vorliegen, will der Bürgermeister zu einer Bürgerversammlung einladen und die Sanierungsmöglichkeiten der Öffentlichkeit vorstellen.
Helga Manderscheid