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Einweihung des Kreisverkehrs am Pegnitztal-Einkaufs-Zentrum

Der neue Kreisverkehr zwischen Hohenstadt und Pommelsbrunn an der Einfahrt zum Pegnitztal-Einkaufs-Zentrum (PEZ), in der Bevölkerung auch salopp „PEZ-Kreisel“ genannt, wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Viele Gemeindebürger waren trotz unfreundlichen Wetters gekommen, um die Freigabe zu verfolgen, an die sich ein Festakt im Markgrafensaal anschloss.

Den feierlichen Auftakt machte Pfarrer Georg Pilhofer aus Hohenstadt. Mit der Verlesung des Psalms 121 und einer kurzen Ansprache stellte er das Bauwerk unter den Schutz Gottes. Baudirektor Henner Wasmuth vom Staatlichen Bauamt Nürnberg, Bürgermeister Jörg Fritsch und Bauunternehmer Jürgen Arbogast durchtrennten anschließend das Absperrband, um den allerdings schon vor rund drei Monaten in Betrieb genommenen Kreisverkehr symbolisch freizugeben. Damit endete ein langes Kapitel, zu dem anschließend Bürgermeister Jörg Fritsch im voll besetzten Markgrafensaal ausführlich Stellung nahm. Der Bedeutung des Anlasses entsprechend waren viele Vertreter von Behörden und Firmen gekommen, darunter eine Abordnung des Staatlichen Bauamtes Nürnberg, Vertreter der Polizeidienststellen Hersbruck und Lauf, nahezu der gesamte Gemeinderat mit 2. Bürgermeister Gerhard Diebow, der ehemalige Vizebürgermeister Heribert Friedrich, die Damen und Herren der Gemeindeverwaltung mit Geschäftsleiter Bernd Bogner, Manfred Raum vom Planungsbüro Reeder und Raum, Bauunternehmer Jürgen Arbogast mit mehreren Mitarbeitern, Walter Maisel in Vertretung der PEZ-Firmen und 2. Kommandant Uwe Dilling von der FFW Hohenstadt.
Wie Fritsch ausführte, habe das Projekt in der Bevölkerung große Akzeptanz gefunden. Der Weg sei hindernisreich gewesen, habe sich aber angesichts dieses Ergebnisses gelohnt. Begonnen hatte alles 2000 mit einem CSU-Antrag im Gemeinderat. Diesem folgten zahlreiche Verkehrsschauen, die jedoch keine Dringlichkeit ergaben. Eine „Minimallösung“ in Form einer Verbreiterung des PEZ-Kreuzungsasts und Aufmarkierung der separaten Spuren fiel letztlich wieder unter den Tisch, auch andere Lösungen erwiesen sich als nicht praktikabel. Die Unfallfrequenz stieg, in der Bevölkerung machte sich Unmut breit; hierzu verlas Fritsch Passagen aus einem Leserbrief an die HZ. Bei einem persönlichen Gespräch im Bayerischen Landtag bahnte sich dann endlich die Wende an. „Heribert (Friedrich) und ich sind nach München gefahren und haben das Maximilianeum erhobenen Hauptes verlassen“. Kurz darauf kam die amtliche Bestätigung, der Bau konnte in Angriff genommen werden.
Mit der Planung wurde das Ing. Büro Reeder und Raum Happurg beauftragt. Die Baudurchführung in der Rekordzeit von fünf Wochen verlief auch ohne Ampeleinsatz absolut reibungslos, wofür Fritsch Bauamt und Firma Arbogast dankte. Sogar die Aufbringung der Asphaltierung an einem Tag im Oktober samt Totalsperrung sei hervorragend über die Bühne gegangen. Auf behindertengerechte Ausgestaltung habe man besonderen Wert gelegt. „Der grandiose Schlussakkord in einem vielstimmigen Konzert“, so Fritsch: durch Nutzung des kommunalen Sonderbaulastprogramms für den Umbau von Kreuzungen zwischen Gemeindestraßen und Staatsstraßen habe man sage und schreibe eine Förderhöhe von 79,2%, umgerechnet 370.000 €, erlangt.
Baudirektor Wasmuth dankte für die interessanten Ausführungen, bat jedoch um Verständnis für das lange Verfahren. „Angesichts äußerst begrenzten Finanzrahmens gehen wir erst an die Stellen, wo mehr passiert“. Das starke Engagement von Fritsch habe ihm imponiert. Auch Bauunternehmer Jürgen Arbogast sprach allen Beteiligten seinen Dank aus und lobte insbesondere die FFW Hohenstadt, die sich bei der Vollsperrung im Oktober unterstützend beteiligt habe. Für deren Jugendarbeit überreichte er Fritsch einen Scheck. Walter Maisel, der nochmals die dringende Notwendigkeit des Kreisverkehrs angesichts der vielen Schadensfälle betonte, schloss den Reigen der Ansprachen. Für die musikalische Auflockerung hatte der Posaunenchor Hohenstadt unter Richard Weih gesorgt.
Helga Manderscheid