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Das mittelalterliche Badhaus in Pommelsbrunn - das einzig erhaltene Badhaus im ländlichen Bereich im deutschsprachigen Raum.

Neue Dauerausstellung im Naturkundlichen Heimatmuseum

Was schleicht, kriecht und fliegt in Natur und Landschaft ganz nahe bei uns? Im Heimatmuseum kann man jetzt einiges davon sehen, was sonst verborgen lebt. Mit der neuen Dauerausstellung „Kulturlandschaft – Lebensraum für Mensch und Tier“ hat der Heimat- und Museumsverein sein sehenswertes Angebot um die Tierwelt erweitert.

Nach monatelanger Vorarbeit konnte Vorsitzender Ulrich Vogel bei der Eröffnung eine Anzahl fachkundiger Museumskollegen, Förderer und Freunde sowie seine Kollegen und Helfer begrüßen. In den beiden Räumen haben Lothar Kornburger beim Bau des Großdioramas sowie Uwe Schönfelder und Helmut Hopfner bei der Gestaltung der tierischen Lebensräume viele Stunden verbracht. Auch die Bestückung der Themenvitrinen mit den Exponaten, die Beleuchtung von Alfred Kolb und die Hintergrundbemalung von Helmut Schwemmer kostete viel Freizeit. Das ging nicht ohne fachliche Beratung ab, bei der Rainer Wölfel vom Wengleinpark und Ottmar Fischer von der Streuobstinitiative einsprangen. Gute Begleittexte sind wichtig, denen Dr. Karl Rauenbusch die letzte Fassung gab. Das Naturschutzzentrum stellte auch viele der Ausstellungsstücke zur Verfügung und vermittelte durch ihren Vorsitzenden Karl Heinlein einen größeren Zuschuss aus der Lotterie Glücksspirale. Die großzügige Spende der Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg, vertreten durch Otfried Bürger, schaffte die Basis des kostspieligen Projekts. Ebenso war die Gemeinde immer zur Unterstützung bereit. All den Helfern und Sponsoren galt großer Dank des Vorsitzenden.

An der Spitze einer Anzahl von Gemeinderäte freute sich Bürgermeister Jörg Fritsch über das gelungene Werk. Dies war den vielen Personen von Verein und Freunden zu verdanken, die in der längeren Einrichtungszeit zur Seite standen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde konnten so neue Akzente gesetzt werden. Dadurch wirkt das Museum noch besser als bisher nach außen und stärkt das Ansehen der Kommune. Das Thema Heimat wird durch das Kennenlernen der Tierwelt gut ergänzt. Die Hilfe von Naturschutz und Landratsamt ist dankenswert; so steht man in guter Verbindung zum Landschaftspflegeverein mit fachkundigem Rat. Für das Museum kommen heuer noch im Rahmen des 700. Geburtstags von Kaiser Karl IV zum Thema „Goldene Straße“ einige Aktionen dazu.

Mit einem kurzen Werdegang von der Idee bis zur wachsenden Verwirklichung des Darstellens sich verändernder Lebensräume von Mensch und Tier leitete Ulrich Vogel zur Besichtigung der neuen Ausstellungsräume und einem kleinen Imbiss mit guter Unterhaltung ein. Mancher war wohl überrascht, welche Vielfalt an Tieren bei uns lebt, ob gut sicht- und hörbar oder mehr im Verborgenen. Der Wunsch, dass sich die Bevölkerung ebenfalls davon überzeugt, kann zu den Öffnungszeiten sonntags von 14 bis 17 Uhr in Erfüllung gehen. Damit kann man eine Stärkung im Museumscafe des Gemeinschaftshauses gut verbinden.

(Franz Müller)

Foto (fm): Besichtigung der neuen Ausstellung mit (von links) Karl Heinlein, Werner Sörgel, Ulrich Vogel, Otfried Bürger; Besucherandrang

Copyright © 2012 Stefan Herger & Klaus Schnaible; Bilder Silvia Scharold