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Gemeinderatssitzung vom 28.6.2018

In der Großgemeinde Pommelsbrunn wird fleißig gebaut, was Bürgermeister und Gemeinderat sehr freut. So war auch die jüngste Gemeinderatssitzung nahezu ausschließlich Bauanträgen gewidmet, die durchweg einstimmig genehmigt wurden.

In Hohenstadt, Mittelweg 13, beabsichtigt ein Bauträger die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit fünf Garagen und fünf Stellplätzen (davon zwei barrierefrei) auf den Grundstücken Fl. Nr. 194 und 195 TF. Der Antrag auf Vorbescheid wurde bereits vom Landratsamt genehmigt. Das Haus soll in Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss fünf Wohneinheiten umfassen, ein Satteldach mit Dachneigung 42 Grad besitzen und einen Kniestock von 1,00 Meter. Zur Entsorgung an die Hauptstraße steht das Grundstück Fl. Nr. 187/2 zur Verfügung, die Zufahrt erfolgt über den Mittelweg.

Renate Scharrer/SPD gab zu bedenken, dass die Zufahrt sehr eng und steil sei. Ob die Errichtung von drei Stellplätzen an dieser Stelle realistisch sei? Bürgermeister Jörg Fritsch meinte, dass ein entsprechender Hinweis erfolgen werde. Hermann Kraus/FW monierte die Qualität der mitgelieferten Skizze, während Michael Lederer/CSU fragte, ob der Kniestock von 1,00 Meter nicht zu hoch sei. Wie die gemeindliche Sachbereichsleiterin Kathrin Leipenat hierzu mitteilte, seien solche Höhen schon in verschiedenen Bauanträgen genehmigt worden, was den Schlusspunkt der Diskussion darstellte.

Ebenfalls in Hohenstadt, direkt an der Hauptstraße, steht erhöht eines der markantesten Gebäude dieses Ortsteils, eine schöne Fachwerkscheune mit darunterliegendem Gewölbekeller. Diese soll saniert und in ein Wohnhaus umgebaut werden, worüber sich Bürgermeister Jörg Fritsch besonders freute. An der Südseite wird eine Photovoltaikanlage entstehen, an der Nordseite ist eine Dachgaube geplant und die Ostseite erhält einen kleinen Wintergarten. Denkmalschutz besteht nicht. Franz Altmann/Grüne hatte Rückfragen zur Photovoltaikanlage, Fraktionskollege Peter Butters zur Begehbarkeit des Fußweges nördlich des Bauvorhabens (ist vom Bauherrn zugesichert) und Renate Scharrer/SPD  gab an, mit dem Bauwerber über die Verpachtung eines Stellplatzes gesprochen zu haben. Ein Ortstermin, so Leipenat, habe keinerlei Schwierigkeiten ergeben.

Beim Antrag auf Baugenehmigung eines Mehrfamilienhauses in der Markgrafenstraße 4 A in Hohenstadt mit drei Wohneinheiten, Stellplätzen und einer Garage, bestehend aus Kellergeschoß sowie drei weiteren Geschoßen stieß sich Franz Altmann/Grüne an der Dachneigung von 36 Grad. Etwas mehr an Dachneigung würde sich besser in die umliegende Bebauung einfügen. Bürgermeister Jörg Fritsch wollte hierzu noch Gespräche führen, um ein paar Grad mehr an Dachneigung zu erreichen. Ingo Kämmer/FW fragte nach, ob man die neue Dachneigung heute schon beschließen könne, was laut Leipenat aber nicht nötig ist.

Sehr zügig wurde die Verlängerung des Antrags auf Vorbescheid sowie des Antrags auf Baugenehmigung für das Vorhaben „Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport“ in Fischbrunn 21, Fl. Nr. 372 abgefertigt. Die Bauherren beabsichtigen, zwischen dem bereits bestehenden Wohnhaus und dem geplanten genehmigten Wohnhaus ein weiteres Wohnhaus mit Garage und Carport zu errichten.

„Wir freuen uns, dass etwas Neues und Nachhaltiges an dieser markanten Stelle, nämlich in der Ortsmitte in der Nähe der S-Bahn entstehen wird“ , so Bürgermeister Jörg Fritsch, als der nächste Tagungsordnungspunkt aufgerufen wurde und meinte damit die Errichtung eines dreigeschossigen Wohngebäudes mit Arztpraxis (im Erdgeschoss) und acht Wohnungen auf den Grundstücken Fl.Nr. 406 und 384/7 in der Nähe der Arzloher Straße in Pommelsbrunn. Dr. Sebastian Esser, welcher die Arztpraxis beziehen wird, war unter den Zuhörern und hatte auch ein Modell des Gebäudes mitgebracht.

Kurt Tausendpfund/CSU monierte, dass die im Übrigen positive Stellungnahme der Deutschen Bahn den Unterlagen nicht beigefügt war, während Marcus Flemming/FW sich über dieses „stattliche Bauwerk in der Ortsmitte“ freute. Fraktionskollege Herbert Bauer sprach noch die Zufahrt an, während Leipenat die Stellungnahme der Deutschen Bahn verlas. Natürlich fiel auch hier der Beschluss einstimmig aus.

Der letzte Punkt umfasste die Beschlussfassung über den Beitritt zum Gruppenversicherungsvertrag der Rechtsschutzversicherung des Bayerischen Gemeindetages ab 1.1.2019, nachdem der bisherige zum Jahresende ausläuft. Geschäftsleiter Markus Gnan verlas den Sachverhalt. Wichtigstes Detail ist, dass die Beiträge um rund zehn Prozent abgesenkt werden, wobei der bisherige Versicherungsumfang beibehalten werden soll.

Helga Manderscheid

Bild: die Fachwerkscheune mit Gewölbekeller in Hohenstadt