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Wegebau-Arbeiten am Zankelstein

Am Südhang des Zankelstein verläuft ein alter Weg, der nun als naturfester Rückeweg ausgebaut werden soll. Zum Start des Vorhabens trafen sich Bürgermeister Jörg Fritsch und Forstrevierleiter Tobias Vorwieger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth am Felsenweg, genau an der Stelle, wo der Rückeweg beginnt. Enden soll er übrigens an der Forststraße Appelsberg nach Deinsdorf.  Die Baumaschinen sind bereits angerückt.

Schlepper und Rückefahrzeuge werden künftig auf einer Breite von 3,5 Metern  den auf eine Länge von 1,5 Kilometer geplanten Weg unterhalb des Zankelsteins nutzen können. Die Arbeiten wurden in zwei Bauphasen eingeteilt, die Bauzeit wird auf 4-6 Wochen geschätzt. Der Steinweg wurde gesperrt, auch die Zufahrt zu den dort gelegenen Wochenendhäusern wird unter Benachrichtigung der Eigentümer bald geschlossen. Für Wanderer ist eine Umleitung vom Kindergarten Gehrestal Richtung Appelsberg ausgeschildert. Die Baukosten belaufen sich auf rund € 30.000 bei  ca. 90% Zuschüssen und kommen durch den Holzeinschlag wieder herein.

Der dort befindliche Gemeindewald umfasst rund 16 Hektar, der völlig unerschlossen ist. Vor allem stehen im Mischwald hier Buchen, aber auch seltene Sorten wie die Elsbeere. Vorwieger betonte, dass der Wegebau im Endeffekt nur Mittel zum Zweck sei. Hier könne man vorrangig naturschutzfachliche Ziele im „Gesteigholz“ der Gemeinde erreichen, was ohne Weg nicht möglich wäre. Im Rahmen des vom Wengleinpark e.V. geleiteten „Albtraufprojekts“ soll im Anschluss an den Wegebau in den Hängen unterhalb des Zankelsteins in einer ersten Testphase dessen Kleinseilbahn eingesetzt

werden. Sehr bestands- und bodenschonend könnten so die Mischbaumarten durch Entnahme von „Bedrängern“ gefördert und Pommelsbrunns Hausberg, der Zankelstein, wieder freigestellt werden.

Wie Fritsch anmerkte, sei vor allem die Freistellung für die Pommelsbrunner ein lange gehegtes Wunschprojekt. Über Jahre hinweg hätten Gemeindebürger danach gefragt. Aber auch für den ehemaligen technischen Leiter Erwin Bleisteiner sei es ein „Herzensanliegen“ gewesen. Neben der Gemeinde würden übrigens auch die Kirchengemeinde sowie zwei private Eigentümer Waldbesitz am Zankelstein haben.

 Helga Manderscheid