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Grundsteinlegung für das neue Rathaus

Sogar die Regenwolken verzogen sich für eine Weile und ließen Sonnenstrahlen durchblitzen, als die Gemeindeverwaltung Pommelsbrunn zum symbolischen Akt der Grundsteinlegung für das neue Rathaus schritt. Der Bedeutung des Ereignisses entsprechend hatte sich in dem Rohbau, dessen Kellergeschoß bereits steht, eine ganze Reihe geladene Gäste eingefunden.

Zu ihnen gehörten nicht nur Landrat Armin Kroder und die drei Bürgermeister der Großgemeinde, Jörg Fritsch, Reinhard Weih und Gabi Bleisteiner, sondern auch der fast komplett erschienene Gemeinderat sowie Geschäftsleiter Markus Gnan. Neben Vertretern von Verwaltung und Bauhof, Architekturbüro und Fachfirmen  standen ferner die beiden Geistlichen von Pommelsbrunn,  Johannes Schroll und Roland Klein, welche für die evangelische bzw. katholische Kirche ihren Segen erteilten.

Bürgermeister Jörg Fritsch, der die Anwesenden namentlich begrüßte, erinnerte daran, dass es bei einem Bauprojekt immer auf vier Etappen ankomme: erster Spatenstich, Grundsteinlegung, Richtfest und Einweihung. Heute sei man bei der Grundsteinlegung angekommen, mit einer fünfwöchigen Verspätung, die kleineren Problemen mit der Hangsicherung geschuldet war. Dennoch habe man die Baukostenberechnung von 2,7 Mio. Euro einhalten können und „wir liegen gut dabei“, so der Rathauschef, denn man konnte bisher schon wieder 1-2 Wochen einarbeiten. Im August solle dann Richtfest sein.

Nochmals Dank sagen wolle er dem Arbeitskreis, aber auch dem  Gemeinderat, der mit einstimmigen Beschlüssen das Projekt unterstützt habe, seinem Stellvertreter Reinhard Weih, Geschäftsleiter Markus Gnan sowie dem technischen Leiter Erwin Bleisteiner mit dessen Assistenten Christian Lepp, welche in unterschiedlichen Funktionen mit ihrem Wissen zum Fortgang des Baus beigetragen hätten. Außerdem gelte sein Dank der Baufirma Mickan für die gute Zusammenarbeit. Besonders freue ihn heute die Anwesenheit der beiden Geistlichen, welche – einem guten Brauch zufolge – den Segen Gottes für das neue Rathaus erbitten mögen.

Landrat Armin Kroder hätte gerne der später einzumauernden Zeitkapsel einen Zettel beigelegt „im Jahr des Aufstiegs“ (FCN), aber das habe nicht geklappt. Auch er wolle allen Haupt- und Ehrenamtlichen danken, wobei er besonders die Gemeinderäte für ihr ehrenamtliches Engagement hervorhob, aber auch alle Handwerker, denn die Umsetzung sei genauso wichtig wie die Planung. Geld, Qualität und Zeit seien bei einem Bau die drei Hauptpunkte. „Seid entspannt“ riet der Landrat, „die Welt geht nicht unter, wenn es etwas länger dauert“. Man müsse sich ja nicht gerade den Flughafen in Berlin als Vorbild nehmen.

Der Untergrund sei es gewesen, der etwas Probleme gemacht hätte, meinte anschließend Dipl. Ing. Günther Hofbeck, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Mickan. Diesen könne man leider nicht lückenlos untersuchen. Die neuen Doppelwandelemente im Keller würden aber die Bauzeit verkürzen, was wiederum finanzielle Vorteile ergäbe. Wie alle seine Vorredner wünschte  auch er unfallfreien Bauverlauf.

Während Pfarrer Johannes Schroll betonte, dass „ohne ordentliches Fundament gar nichts geht, im Hausbau wie im Leben“ und den Neubau einen Platz nannte, der nicht allein ein Haus sei, sondern ein Ort, der den Menschen der Gemeinde dienen solle, zitierte sein Kollege Roland Klein aus dem 1. Petrusbrief. Staat und Kirche, in Deutschland getrennt, bräuchten sich doch gegenseitig und in Pommelsbrunn sei dieses Zusammenwirken optimal verwirklicht. Beide segneten das Gebäude und diesen Segen beschlossen alle Anwesenden mit dem gemeinsamen Vaterunser.

Spannend wurde es, als Bürgermeister Jörg Fritsch zusammen mit Landrat, Architekt und anderen Teilnehmern der Feier die Zeitkapsel stückweise einmauerte. Er war es auch, der verriet, was sich darin befindet: Baupläne, Baugenehmigung, ein Satz Euro-Münzen, Tageszeitung, Liste der derzeitigen Gemeinderäte, Name des amtierenden Bürgermeisters und ein Foto des alten Rathauses. Ein kleiner Imbiss im Sonnenschein beschloss die gelungene Feier.

Helga Manderscheid

Bild: Bürgermeister Jörg Fritsch mauert die Zeitkapsel ein