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Gemeinderatssitzung Pommelsbrunn vom 16.10.2014

Auch die große Flächengemeinde Pommelsbrunn widmet sich seit geraumer Zeit dem Thema „Breitbandausbau“ und hat zur Durchführung die Fachfirma IK-T beauftragt. Deren Beauftragter Manfred Gebhardt schilderte in der letzten Gemeinderatssitzung dem Gremium das Ergebnis des Markterkundungsverfahrens sowie die weitere Vorgehensweise.

„Unser Ziel ist es, die Breitbanderschließung jetzt zügig anzugehen und einen sinnvollen Ausbau in die Wege zu leiten“, so Bürgermeister Jörg Fritsch in seiner Einleitung. Immerhin stünden Zuschüsse in Höhe von 800.000 Euro im Raum, welche die Gemeinde aufgrund ihres weitläufigen Gemeindegebiets ausschöpfen möchte. Bei Zusammenarbeit mit einer Nachbargemeinde könne man weitere 50.000 Euro abrufen.

„Schnelles Internet ist vor allem für junge Familien wichtig“ fuhr der Rathauschef fort, „das wird zum täglichen Leben gebraucht“. Der Betreiber – und hier sieht Fritsch kein privates Engagement kommen – wird auch einen Beitrag leisten müssen.

Wie Gebhardt anschließend erläuterte, konnte man nach einiger Vorbereitung Anfang August 2014 guten Gewissens „in die Förderschritte gehen“. Man habe mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung sowie mit Netzbetreibern gesprochen und eine Bestandsaufnahme mit IST-Analyse und Markterkundung durchgeführt. Der Ausbau verbleibe bei der Gemeinde, weshalb man eine Beschlussfassung des Gemeinderates über Umfang und Art der Ausschreibung brauche.

Nach Veröffentlichung des Ergebnisses der Markterkundung würden im Vergabeverfahren die vorläufige Vergabeentscheidung durch den Rat der Kommune, Prüfung des Kooperationsvertrages durch die Bundesnetzagentur und das Stellen des Förderantrages folgen. Der Fachmann ging auch auf weitere Schritte von der Veröffentlichung des „Förder-Steckbriefs“ bis hin zur Übergabe des fertigen Breitbandnetzes ein, die zwischen Mitte bis Ende 2016 erwartet werde.

Gebhardt wies darauf hin, dass es unterschiedliche Bandbreiten bei Download und Upload gebe. Das Produkt, das gefördert werde, sei eigentlich für Privatkunden sowie kleineren und mittleren gewerblichen Bereich gedacht, nicht für Großkunden. Man sei im gesamten Gemeindegebiet in die Markterkundung gegangen und habe die Anforderungen farblich unterschiedlich kartiert.

Im öffentlichen Teil der Sitzung war lediglich eine allgemeine Absichtserklärung über die Durchführung an sich zu vernehmen, Beschlüsse fielen dann im nichtöffentlichen Teil.

Im Pommelsbrunner Rathaus ist demnächst aufgrund einer personellen Änderung eine „One-Man-Show“ zu erwarten, so der Bürgermeister. Was heißt, dass Kämmerer Markus Gnan, der einstimmig in der Sitzung mit Wirkung vom 1.11.2014 zum Leiter des Standesamts bestellt wurde, vorläufig dieses Amt allein ausübt. Es werden jedoch weitere Mitarbeiter einen Standesamtslehrgang besuchen.
Helga Manderscheid