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Gemeinderatssitzung Pommelsbrunn 17.7.2014, Teil 2

„Lachn mousst und greina könnst“, so ein Buchtitel von Siegfried Dischner. Er hat auch witzig über den Stadtrat geschrieben, was Bürgermeister Jörg Fritsch zum Anlass nahm, vielleicht in Erinnerung an so manche selbst erlebte Gemeinderats-Episode, dieses Gedicht des heimischen Poeten zu Beginn der Juli-Ratssitzung vorzutragen.

Danach ging es aber eher normal weiter. Dieter Blase vom Planungsbüro Topos Team referierte über die Baumaßnahme Dorschstraße (unterer Teil) im Rahmen der Städtebauförderung, von welcher auch das Badhaus mit der Diakoniestation betroffen ist. „Die Situation ist verbesserungswürdig“, so Blase, deshalb habe man in den letzten Wochen Gespräche mit allen Anliegern geführt und einen Bestandsplan erstellt. Er würde eine Pflasterung vorschlagen, wobei die Diakonie schon einen Teil ihres Hofes fertiggestellt habe.

Blase schilderte kleinere Änderungen bei den Grundstücken; die Entwässerung müsse noch gelöst werden, darüber hinaus müsse die Abgrenzung zwischen privaten und öffentlichen Grundstücken stattfinden. Bei der Treppenanlage zu Richthofenweg bzw. Dorschstraße (oberer Teil), deren Kosten von der Gemeinde übernommen werden, soll durch einige zusätzliche Stufen eine Minderung des Gefälles erreicht werden. Nachdem es bisher keine Beleuchtung gibt, wolle man den Bereich mit denselben Leuchten wie am Dorfplatz bestücken.

Die Gesamtherstellungskosten für die Gemeinde würden sich auf rund
€ 110.000 inkl. MWSt. belaufen, es gebe Zuschüsse aus dem Förderprogramm. Baubeginn solle nach der Sommerpause sein, Abschluss der Arbeiten gegen Ende November 2014. Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig abgesegnet. Nachdem im Nachgang zu den Gemeinderatswahlen noch die wichtige Funktion des/-r Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses zu besetzen war, einigten sich alle vier im Gremium vertretenen Parteien, den bisherigen Vorsitzenden Manfred Loos/SPD vorzuschlagen, der dann auch einstimmig gewählt wurde.

Markus Gnan, neuer Kämmerer der Gemeinde Pommelsbrunn, wurde in aller Kürze laut Gemeinderatsbeschluss mit Wirkung vom 18.7.2014 zum Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Pommelsbrunn bestellt. Der Radwege-Ausbau in Hartmannshof nahm dagegen längere Zeit in Anspruch (wir berichteten).

Zum erweiterten „seniorenpolitischen“ Konzept der Gemeinde Pommelsbrunn referierte anschließend Ergotherapeutin Martina Hoffmann. „Wir haben Ideen gesammelt, was man in den nächsten sechs Jahren umsetzen sollte“ meinte sie. Hierzu gehören neben Kranken- und Geburtstagsbesuchen auch Nachbarschaftshilfe, offene Informationsveranstaltungen und Vorträge zu aktuellen Themen, Seniorensprechstunde, Angebot von Ausflügen und anderes mehr.

Zum Thema „Fit im Alter“ gehörten schon bisher „Gedächtnistraining“ und „Sturzprophylaxe“. Ersteres findet regelmäßig mit 22 Personen in Pommelsbrunn und Hohenstadt in zwei Gruppen statt und hat gute Fortschritte zu verzeichnen. Im Gemeinschaftshaus Pommelsbrunn kommt zudem eine Gruppe zum Qi Gong zusammen. Auch hier ist die Resonanz positiv.

Die Kurz-Infos von Fritsch betrafen die Bergstraße in Hohenstadt, deren Sanierung abgeschlossen ist. Auch das „Hexenhäusle“ am Dorfplatz Pommelsbrunn ist fast fertig. Die Urnenwand am Friedhof Hartmannshof mit 21 Urnengräbern ist in Angriff genommen, am Friedhof Hohenstadt wurde der Hauptweg befestigt und ein Holzkreuz angebracht. Die Stadt Hersbruck hat den Schulverbund aufgekündigt, hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen künftiger Aufnahmemodalitäten muss neu verhandelt werden.

Nach knapp 50 Jahren wurde die Verabschiedung der letzten Klasse in der Mittelschule Hartmannshof gemacht, wobei Markus Flemming/FW ein künftiges Nutzungskonzept für das Gebäude hinterfragte. Auch die Asylbewerber in Hartmannshof sind inzwischen eingezogen. Fritsch dankte der Hartmannshofer Bevölkerung für die „gelebte Integration“ samt Spenden. Abschließend verwies er auf die 725-Jahr-Feier in Fischbrunn am 20. Juli.
Helga Manderscheid