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Verabschiedung von Bürgermeister Konrad Vogel, Mildenau in Mildenau

Der Mildenauer Bürgermeister Konrad Vogel hat nach 23 Jahren Abschied von seinem Amt genommen. 1949 in Mildenau (Erzgebirge) geboren, hat der jeweils vierfache Vater und Großvater nicht nur in seiner Heimatgemeinde Zeichen gesetzt, sondern auch das Verhältnis zur Partnergemeinde Pommelsbrunn in vielfacher Weise bereichert.

Von Beruf Landmaschinen- und Traktorenschlosser wurde Vogel 1976 Meister für landtechnische
Instandhaltung, arbeitete dann von 1978 bis 1986 als Leiter Kfz.-Service und von 1986 bis 1990 als technischer Leiter in der LPG Pflanzenproduktion „Annaberg-Ost“. Seit dem 28.5.1990 steht er der Gemeinde Mildenau als Bürgermeister vor (in 1999 für sieben Monate als Amtsverweser der Einheitsgemeinde Mildenau). Zu seinen größten Erfolgen zählen der Bau der Trink- und Abwasseranlagen im OT Mildenau, der Aufbau des eigenständigen Trinkwasserzweckverbands „Mildenau-Streckewalde“, der Bau von Gewerbegebieten, der Ausbau der Infrastruktur in Mildenau und später in Arnsfeld mit Wege- und Straßenbau, die Anordnung der Flurneuordnungsverfahren in Mildenau und Arnsfeld sowie Bau einer Pumpstation und Aufbau des Leitungsnetzes im OT Arnsfeld. Als langjähriges CDU-Mitglied, auch bereits vor der Wende, wird Vogel nach seinem Amtsabschied weiterhin als Kreisrat und im Regionalen Planungsverband aktiv sein.

Pommelsbrunns Vize-Bürgermeister Reinhard Weih sprach in seiner Laudatio zur Verabschiedung Konrad Vogels in Mildenau vor allem den Partnerschaftsvertrag vom 24.11.1990 an, welchen die beiden Bürgermeister Konrad Vogel und Werner Oberleiter seinerzeit unterschrieben hatten. In Artikel 1 stehe, dass „beide Gemeinden eine kommunale Partnerschaft vereinbaren, die vor allem zur Zusammenführung der Menschen beitragen soll“. Dass dies nach 40 Jahren der Trennung so gut gelungen ist, sei auch ein Ergebnis der 23 Amtsjahre von Konrad Vogel. Persönliche Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen in Sachsen wie Bayern mündeten in Freundschaften und Vereins-Partnerschaften wie jenen mit dem MGV Pommelsbrunn und dem Posaunenchor Eschenbach. Auch zur 700-Jahr-Feier der Pommelsbrunner in 2012 sei eine große Abordnung aus Mildenau erschienen. „Der Begriff alte und neue Bundesländer ist aus meiner Sicht längst überholt und das ist ganz wesentlich das Verdienst von Kommunalpolitikern wie Konrad Vogel“, so Weih.
Helga Manderscheid

Bild: Konrad Vogel erhält ein Abschiedsgeschenk von 2. Bürgermeister Reinhard Weih