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Erneuerung des Regenüberlaufs in Hartmannshof

Mit einer Erneuerung des Regenüberlaufs in Hartmannshof leistet die Gemeinde einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz – und spart dabei noch ganz erheblich Geld ein, denn die Maßnahme dient der Entlastung der Mischwasserkanalisation, die neuerdings zum Klärwerk Hersbruck führt.

Was entsteht da? Ein Freibad? Und woher stammen die großen Fundament-Teile, die beim Ausbaggern zum Vorschein kamen? Das Rätselraten in Hartmannshof ist groß. Nein, ein Freibad wird es nicht (und die Fundamente stammen wohl von einem früher geplanten privaten Bau), aber die Baumaßnahme hat dennoch mit Wasser zu tun. Die Abwassermenge ist bekanntlich bei Starkregen um ein Vielfaches größer als bei trockenem Wetter, weshalb aus technischen und wirtschaftlichen Gründen in Mischwasserkanalnetzen Regenentlastungen angeordnet sind, die zusätzlich einen gleichmäßigen Zulauf zum Pumpwerk gewährleisten.

Dazu diente bisher ein ähnliches Becken in der Bahnhofstraße, das jedoch nicht mehr den neuzeitlichen Anforderungen entspricht. Da ein Umbau genauso teuer käme wie der Neubau, hat sich die Gemeinde entschlossen, auf dem Gelände des Arztes Klaus Haas neben der Bahnhofstraße einen neuen Regenüberlauf zu schaffen; dieser wird nicht in der Straße platziert, wie das alte Bauwerk, um die Statik der Häuser zu schützen. Nachdem der Hartmannshofer „Doktor“ der Gemeinde bereitwillig entgegenkam, kann nun bald das überschüssige Regenwasser vom neuen Becken in den Högenbach geleitet werden. Bis zur Kirchweih wird nach Auskunft von Bürgermeister Jörg Fritsch die Maßnahme auf jeden Fall beendet sein.

Auch an der Hartmannshofer Mittelschule wird „gebuddelt“. Dort entsteht ein kleines Pumpwerk, das für die Trennung des Abwasserzulaufs aus Schulstraße und Kindergarten vom Weigendorfer Kanalnetz sorgt. Dadurch wird eine faire Abrechnung gewährleistet, so Fritsch.
Helga Manderscheid