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Unterzeichnung des Vertrages zum Anschluss der Gemeinden Weigendorf und Pommelsbrunn

Ein großer Schritt in Richtung kommunale Zusammenarbeit wurde getan. An der Kläranlage Hersbruck unterzeichneten die Bürgermeister Jörg Fritsch (Pommelsbrunn) und Georg Schmid (Weigendorf) die Vereinbarung mit der Stadt Hersbruck über den Anschluss an deren Zentralkläranlage.

Künftig werden auch die Abwässer der Gemeinde Weigendorf sowie der Pommelsbrunner Ortsteile Hartmannshof, Hunas und Guntersrieth nach Hersbruck geleitet (wir berichteten). Ein erster Probelauf soll in diesen Tagen erfolgen. Bevor jedoch die Überleitung starten kann, mussten noch die ausgehandelten Vereinbarungen unterzeichnet werden, weshalb sich die Bürgermeister der drei betroffenen Gemeinden an der Zentralkläranlage trafen.
Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg, der die Gäste im dortigen Versammlungsraum herzlich willkommen hieß, betonte, dass konstruktive, sachlich geführte Gespräche der nun erreichten „Win-Win-Situation“ vorangegangen seien. Es gebe kein „Kirchturm-Denken“ mehr. Man werde auch in Zukunft in den Kommunen mehr zusammenrücken müssen, um Standorte verteidigen und für die Bürger den gewohnten Standard aufrecht erhalten zu können. Dass diese Lösung auch ein wenig Geld in die Kassen der Stadt befördere, sei bekannt; im Übrigen habe man einen fairen Preis ermittelt, mit dem alle gut leben könnten. Die hinzugewonnenen Summen werde man in die Ertüchtigung der Anlage stecken, womit sie auch den Bürgern von Hersbruck zu Gute kämen. Bürgermeister Jörg Fritsch gab seinerseits einen kurzen Abriss zu dem „historischen Anlass“. „Wir hatten die Pistole auf der Brust und mussten für eine schnelle Entscheidung sorgen“ meinte er rückblickend. Die Kosten hätten ihre eigene Sprache gesprochen und so habe man die Entscheidung sehr schnell getroffen, auch wenn dabei die Eigenständigkeit aufgegeben worden sei. Fritsch hob insbesondere hervor, wie aufgeschlossen sich die Stadt Hersbruck gezeigt hätte. Die Überleitung habe das gute nachbarschaftliche Verhältnis zu Hersbruck und Weigendorf noch verstärkt.
Dem konnte sich Bürgermeister Georg Schmid nur anschließen. Auch er kam auf den „historischen Tag in der Kläranlage Hersbruck“ zu sprechen und die Chance, in Zukunft an einer Anlage zu partizipieren, die als Kostenfaktor wesentlich günstiger komme als eine Sanierung der Anlage bei Hartmannshof. Schmid ließ ebenfalls den verstärkten Zusammenhalt der Gemeinden untereinander nicht unerwähnt und dankte der Stadt Hersbruck für ihr Entgegenkommen
Das letzte Wort hatte der „Mann der Finanzen“, Hersbrucks stellvertretender Kämmerer Peter Dischner, der mit Kläranlagen-Leiter Bernd Haas die Runde komplettierte. Er hoffe auf den baldigen Eingang der Überweisungen, denn „bevor wir den Schieber hochziehen, schauen wir auf das Konto“. Allgemeines Gelächter war ihm für diese Bemerkung sicher.
Helga Manderscheid