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S-Bahnstation in Pommelsbrunn

Warum ist die neue S-Bahnstation in der Ortsmitte immer noch nicht fertig? So fragt sich mancher Bürger in Pommelsbrunn, der auf dem Weg zur reizvoll am Högenbach gelegenen Kneippanlage an Kran, Maschinen und Schotterhaufen vorbeikommt. Bürgermeister Jörg Fritsch erbat zu dieser Frage einen Ortstermin von der DB, bei dem Winfried Gertloff von DB-Projektbau ihm und Bauhofleiter Erwin Bleisteiner den Grund der Verzögerung erläuterte. Auch Projektleiter Ralf Meyer von der Baufirma Wittfeld wohnte dem Treffen bei.

Zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember seien die Bahnsteige mit einem Teil der Zugänge in Betrieb genommen worden, erklärte Gertloff. Nicht fertiggestellt werden konnte bis heute jedoch die „behindertengerechte Ausgestaltung“, d.h. die Rampen. Vor allem bei der nördlichen Rampe zur Dorfseite hin zeigte sich, dass nicht die notwendige Tragfähigkeit für die Rampenkonstruktion, welche hier aus Platzgründen auf Rohrpfählen sitzt, gegeben war. Unerwartet seien bei einem Teilstück am östlichen Ende der Rampe Setzungen während des Aushärtungsvorgangs aufgetreten, weil sich der Untergrund – trotz vorangegangener Bodenuntersuchungen - nicht als ausreichend tragfähig erwiesen hätte. Damit stand die DB vor dem bautechnisch schwierigen Problem, wie man die Rampe gründen könne, und zwar unter Berücksichtigung der schon bestehenden Bausubstanz. Man erarbeitete schließlich als Lösung das Einbringen dünner Pfähle in die dicken Rohrträger. Erstere gehen noch einmal zehn Meter tiefer und tragen nun die Rampe. „Das hält tatsächlich“ freute sich Gertloff und fügte hinzu, dass man selbstverständlich Belastungsversuche an Probepfählen durchgeführt hätte.
Derzeit sei man schon dabei, die Rampenbrücken zu erstellen. Auf der nördlichen Seite zum Dorf hin seien schon zwei Drittel fertig, die südliche Seite, auch schon begonnen, kann noch nicht komplettiert werden, weil man an der Nordseite wegen der dicht heranreichenden Bebauung nur mit einem auf der anderen Seite des Bahnkörpers stehenden Kran arbeiten kann. Dieser teilt die südliche Rampe vorläufig noch in zwei Teile. Es sei „eine aufwendige, teure, der örtlichen Situation geschuldete Lösung“, seufzte Gertloff. Bis zum Herbst 2011 werde man jedoch komplett fertig sein. Das würde die Gemeinde sehr begrüßen, denn für den Bau der Auto- und Fahrrad-Parkplätze steht man schon „in den Startlöchern“. Die Plätze sollen heuer noch in Angriff genommen werden, weil es im kommenden Jahr auf den Wiesen südlich des Bahnkörpers festlich zugehen soll. Dort wird das Festzelt zur 700-Jahr-Feier der Gemeinde stehen.
Helga Manderscheid