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Neues Forstbetriebsgutachten für den Gemeindewald Pommelsbrunn

Bis Ende 2028 ist das neue Forstbetriebsgutachten für den Gemeindewald Pommelsbrunn gültig, welches Bürgermeister Jörg Fritsch durch Forstoberrat Peter Hofmann und Försterin Simone Pfriem übergeben wurde. Nach einem offiziellen Termin im Rathaus unterhielt man sich im schönen Waldgebiet des Luderschlags weiter.

Das Gutachten wurde im Einvernehmen mit der Gemeinde Pommelsbrunn vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Auftrag gegeben und von einer Forstsachverständigen erstellt. In ihm ist der derzeitige Zustand des Gemeindewaldes (ohne Rechtlerwälder) erfasst, weiterhin regelt es deren künftige Bewirtschaftung. Wie Bürgermeister Jörg Fritsch beim Treffen ausführte, laufe das Projekt schon seit zwei Jahren und sei auch im Gemeinderat vorgestellt worden. Im Zentrum der Bemühungen stehe eine maßvolle Bewirtschaftung der Wälder, die mit der Natur in Einklang stehe. „Wir sind mit vielen Steilhängen gesegnet“ betonte das Gemeindeoberhaupt, welche die Waldpflege nicht gerade erleichtern würden.
FOR Peter Hofmann, Abteilungsleiter für den Bereich Forsten an der Außenstelle Hersbruck des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, wandte sich dann den Details zu. Die Gesamtfläche betrage 140 Hektar, davon seien 114 Hektar echte Waldfläche mit einem Baumartenanteil von 80 Prozent Laubholz, vor allem Buche und Edellaubhölzer, und 20 Prozent Nadelholz wie Fichte und Kiefer. Man setze in Zukunft vor allem auf Edellaubhölzer wie Esche, Ulme und Elsbeere, zum Teil auch auf Eiche; der Fichtenanteil solle von 12 auf 7 Prozent sinken, schon wegen des Klimawandels. Ferner solle die jagdliche Situation optimiert werden, damit man seltene Baumarten ohne teure Schutzmaßnahmen wie Zäune hochbringen könne.
Hofmann informierte ferner über Holzvorrat, Holzzuwachs und Holzeinschlag und wies auf das Kapitel „naturschutzfachliche Belange“ hin. Neben dem Amt sei bei der Umsetzung vor allem Försterin Simone Pfriem vom Forstrevier Albachtal gefragt. Als Voraussetzung für die Erschließung der Gemeindewälder betonte Hofmann die Notwendigkeit von gut befestigten Rückewegen, teilweise auch Forststraßen. Die Betreuung der Wälder sei übrigens kostenpflichtig, weitere Schutzwaldausweisungen könnten die Kosten senken. Der Ertrag an Holz sei natürlich gegenzurechnen. Für die „rechtsbelasteten Körperschaftswaldungen der Gemeinde“, nämlich die Ortswälder von Fischbrunn, Hegendorf, Heuchling und Hubmersberg, wurden ebenfalls neue Forstbetriebsgutachten erstellt. Mit einem kurzen Rundgang im Luderschlag endete die Übergabe.
Helga Manderscheid