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Gemeinderatssitzung Pommelsbrunn am 19.2.2004

Die Wasser- und Abwasserversorgung der Großgemeinde bleibt das Hauptanliegen und "Sorgenkind" von Bürgermeister Werner Oberleiter und nahm bei der jüngsten Gemeinderatssitzung breiten Raum ein, nicht zuletzt wegen eines Antrags der Brunnengesellschaft Eschenbach, der trotz Vertagung für lebhafte Diskussionen sorgte. Wenn gewachsene Strukturen auf Neuplanungen stoßen, hakt es manchmal. So auch in Eschenbach. Seit über 100 Jahren existiert die Brunnengesellschaft Eschenbach und versorgt heute 17 Anwesen des Ortsteils mit Wasser, während der Rest an einer gemeindlichen Leitung hängt. Die Versorgergemeinschaft unter ihrem Vorsitzenden Adolf Lederer möchte dies auch so beibehalten, während die Gemeinde eine Gesamtkonzeption unter ihrer Ägide favorisiert. Bei der Vorberatung im Umweltausschuss wurde der Antrag von SPD-Ratsmitglied Jörg Fritsch, das Problem in die Fraktionen bzw. den Gemeinderat zu verweisen, mehrheitlich abgelehnt. Der nachfolgende Beschlussvorschlag lehnte ferner mit der Gegenstimme von Fritsch den Antrag der Brunnengesellschaft ab. Auf eine endgültige Lösung des Problems wird man noch länger warten müssen. Schon als "TOP3" doch auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung, sprach sich Bürgermeister Werner Oberleiter für eine Vertagung aus, da noch einige Gesichtspunkte hinzugekommen seien und geklärt werden müssten. Adolf Lederer, der an der Spitze einer Eschenbacher Delegation anwesend war, konnte dennoch als "Sonderbeitrag" den Werdegang der Brunnengesellschaft schildern und für sein Vorhaben werben. Ob im Falle einer endgültigen Ablehnung des Antrags "die Wassergemeinschaft Eschenbach die drei Dorfbrunnen abschalten will" (Zitat Oberleiter) oder dann "nur der Zulauf zu den Dorfbrunnen nicht mehr sichergestellt ist" (Gegendarstellung Lederer), blieb vorläufig ungeklärt. Der Rathauschef muss sich auch mit immer knapper werdenden Fördergeldern herumschlagen. So ist seitens der Behörden für 2005 die Finanzierung für alle Wasser- und Abwasserprojekte, die noch nicht genehmigt sind, ausgesetzt. Die Neuplanungen der Gemeinde müssen dennoch weiterlaufen und wurden auch vom Gemeinderat einstimmig unterstützt: z.B. eine Wasserleitung von Hubmersberg bis zur Bühlquelle, eventuell weitere Planungen in Eschenbach, der Kanalanschluß der Weidenmühle in Pommelsbrunn, die Kanalisation von Arzlohe ins Tal, ein Hochbehälter mit 400 cbm. für Mittelburg, der die "Vorgänger" bei Stallbaum, Mittelburg und Heldmannsberg ersetzen soll. Oberleiter schilderte die Vorhaben anhand von Folien, die Räte fragten nach. Bisher seien 5 Millionen Euro (netto) verbaut worden, 3,5 Millionen Euro (netto) seien noch für die Planung notwendig. Eine weitere Folie befasste sich mit den Kleinkläranlagen. Circa 70 Anwesen, die meisten in Hofstetten, können trotz aller Bemühungen der Gemeinde nicht an die Kanalisation angeschlossen werden. Die vom Rathaus erstellte Liste wird an das Landratsamt weitergeleitet. Auch wenn die Förderung ebenfalls vorläufig ausgesetzt wurde: die Bürger können Förderanträge über die Gemeinde einreichen. Für den Winterdienst der Gemeinde fand Oberleiter ausdrücklich lobende Worte. Ob der Service in diesem Umfang allerdings aufrecht erhalten werden könne, sei fraglich. Beim Anhörungstermin zur Förrenbachquelle vertrat die Verwaltung in Verbindung mit dem Institut Dr. Heimbucher den Standpunkt des Gemeinderates. Die drei Flächen, die dem Schutzgebiet Zone 3 entnommen werden sollen, wurden in die Abwägung aufgenommen. Beim Schulverband und Schulvermögen- und Kindergartenverband wurden die Haushalte verabschiedet. Der SV hat ein Volumen von Euro 397.440, der SKV von Euro 265.065 (Euro 1.692,- pro Kind bei 80 Kindern und rund Euro 603 pro Schüler bei 420 Schülern). Der Bürgermeister verlas ferner die Änderung des Regionalplanes ("beim Nahverkehr sind wir gut dabei"). Nach einem "Sprung" zur Kläranlage Hartmannshof - ohne Bezuschussung kann nicht begonnen werden, die Sandfilteranlage ist nicht mehr machbar und die Dimensionierung umstritten - plädierte Winfried Mergenthaler (SPD) nochmals für einen schnelleren Bau der Unterführung am Hartmannshofer Bahnhof.