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Bei Sparkasse, Raiffeisenbank, sowie der Gemeinde erhältlich.
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Nach Aussagen des Wasserwirtschaftsamtes sollte die Förderrichtlinie RZ WAS 2000 bis zum Jahresende 2006 gültig sein. Gemeinderat und Verwaltung wollten bis zu diesem Zeitpunkt die geplanten Bauabschnitte durchführen und die Gesamtmaßnahme mit Hilfe von staatlichen Förderungen abschließen. Der Sparkurs der bayerischen Staatsregierung sieht nun vor lediglich Ersterschließungen zu fördern. Dies würde für unsere Gemeinde bedeuten, dass die ausstehenden Ortskanalisationen in Arzlohe, Fischbrunn und Hegendorf noch gefördert werden, jedoch nicht die restlichen Bauabschnitte des Wasserprojektes. Hinweise aus Abgeordnetenkreisen und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg, die in den letzten Tagen durch ein Schreiben der Staatssekretärin Frau Müller aus dem Umweltministerium bezüglich eines Vertrauensschutzes bestätigt wurden, haben die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat ermutigt, für die geplanten Vorhaben kurzfristig vorzeitigen Baubeginn zu beantragen und diese auszuschreiben. Dadurch sollen für die Bauabschnitte 15 (Zone Eschenbach) und 16 (Zone Heldmannsberger Gruppe) staatliche Zuwendungen gesichert werden. Die letzten Wasserproben sämtlicher Quellwasser vor der UV-Bestrahlung haben Verunreinigungen angezeigt. Da UV-Anlagen nur bis zu einem Trübung von 0,2 zuverlässig arbeiten wird für die Klingelbrunnenquelle Eschenbach eine UV-Filtration erforderlich. Ein weiter Bauabschnitt sieht deshalb einen neuen Hochbehälter mit 150 cbm und Ultrafiltration bei der Klingelbrunnenquelle in Eschenbach sowie eine Verbindungsleitung Hubmersberg - Eschenbach zur Versorgung der Hochzonen vor. Als letzte kostenträchtige Maßnahme steht dann noch ein neuer Hochbehälter bei Mittelburg an. Er soll die drei sanierungsbedürftigen Hochbehälter Stallbaum (200 cbm), Landsenberg (200 cbm) und Mittelburg (100 cbm) sowie das Pumpwerk Stallbaum ersetzen und den Wartungsaufwand vermindern. Zur Zeit werden der Hochbehälter Kleinviehberg und die Verbindungsleitung Hohenstadt - Kleinviehberg fertiggestellt und das Pumpwerk Hohenstadt sowie die Verbindungsleitung Arzlohe - Pommelsbrunn (gemeinsam mit der Abwasserleitung) begonnen. In der bisherigen Abrechnung (2 Raten) wurde der sogenannte Herstellungsbeitrag für die Bauabschnitte 04 und 09 erhoben. Die Beitragssätze betrugen 1.33 € für den m² - Grundstücks- und 5,62 € für den m² Geschossfläche, die für die sog. Altanschließer auf 0,63 € bzw. 2,67 € ermäßigt waren. In den Infoversammlungen in Hohenstadt (Markgrafensaal) und Hartmannshof (Sängerhalle) im September 2002 sowie in der Gemeinderundschau wurde angekündigt die Höhe des ermäßigten Beitrages als Verbesserungsbeitrag nicht zu überschreiten. Mit der erwarteten staatl. Förderung wäre dies gut zu schaffen, bei möglichen Abstrichen gerade noch. Der Gemeinderat hat deshalb Mut bewiesen die beiden letzten Bauabschnitte (BA 15 und 16) - wenn auch unter Vorbehalt- vergeben um keine staatlichen Fördermittel zu verlieren. Es ist beabsichtigt im Oktober/November die erste Rate der Verbesserungsbeiträge einzuheben. Wir bitten bereits jetzt um Verständnis dieser weiteren finanziellen Belastung. Nach der Gemeinderatssitzung im September werden die Beitragshöhe und die vorhergesehene Ratenzahlung den Hauseigentümern per Rundbrief mitgeteilt.