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Eschentriebsterben gefährdet Erholungssuchende in Hohenstadt

Im Wald rund um Hohenstadt zwingt uns ein Pilz mit dem hübschen Namen Falsches Weißes Stengelbecherchen zu einer unplanmäßigen Maßnahme. Dieser Pilz verursacht das seit 2008 in Bayern verbreitete Eschentriebsterben.

Zu erkennen ist der Befall auch für den Laien: Die Baumkronen der erkrankten Eschen weisen am Rand der Krone dürre Astspitzen auf. Die Bäume bilden als Reaktion sogenannte Nottriebe in Astgabeln. Dort treiben Blattbüschel aus. Ist ein Baum aber einmal erkrankt, dann besteht kaum Aussicht auf Genesung. Nach heutigem Wissensstand ist es nur eine Frage der Zeit, bis geschwächte Bäume von Käfern befallen werden und endgültig absterben.

Nach einer gemeinsamen Besichtigung des Geländes durch Forst, Gemeinde, Bund Naturschutz und unterer Naturschutzbehörde stand fest: zahlreiche absterbende oder bereits abgestorbene Eschen gefährden Erholungssuchende. Im Bereich vom Kriegerdenkmal bis zur Straße „Am Wald“ gibt es zur sofortigen Entnahme keine Alternative. Revierförster Tobias Vorwieger beteuert, man sei sehr am Erhalt jedes einzelnen Baumes interessiert. So gibt es im Wald keine Pflicht zum Einschlag erkrankter Bäume. In der Nähe von Spazierwegen aber muss in der Regel der ganze Baum entfernt werden.

Glücklicherweise wachsen im sogenannten Distrikt „Bärenbrand“ nicht nur Eschen, sondern eine Vielfalt an Baumarten. So stehen Buchen, Ahorne und Linden bereits in den Startlöchern, um die entstehenden Lücken zu füllen.

 

Auch diese Maßnahme, die im Winter noch stattfinden muss, bringt – vor allen Dingen für die unmittelbaren Anwohner – Einschränkungen durch Sperrungen mit sich.

 

Die Gemeinde und das Forstrevier Albachtal bitten bei allen Maßnahmen um Ihr Verständnis.

 

Wer selbst vom Eschentriebsterben befallene Waldflächen besitzt, kann sich gerne an Revierleiter Tobias Vorwieger richten. Die Beratung vor Ort erfolgt kostenlos und unverbindlich.

 

Kontakt: Forstrevier Albachtal, Amberger Straße 54, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/72767.



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