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Volkstrauertag in Hohenstadt

Nicht der Krieg ist der Ernstfall, sondern der Frieden“, dieses Wort von Gustav Heinemann stellte Bürgermeister Jörg Fritsch an den Beginn seiner Ansprache bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Mahnmal auf der Egerten. „Jeder Grabstein, jeder Totenschein verbirgt das Einzelschicksal eines Menschen, der es nicht verdient hat, zu sterben. Diesen Menschen bekunden wir heute nicht nur unsere Trauer, sondern auch unseren Respekt. So ist der Volkstrauertag ein Tag der Mahnung, niemals zu vergessen, welch hohes Gut die Menschenwürde  ist, ein Tag nicht nur für die Toten, sondern auch für die Lebenden“. Fritsch  erinnerte an die Entwicklungen, welche zu den beiden Weltkriegen mit über 60 Millionen Opfern führten und nannte die Zahlen der Gefallenen des Ortes Hohenstadt. Erst durch das Trauma der beiden Weltkriege konnte ein vereintes Europa geschaffen werden. Der Aufmarsch von Abordnungen der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, der Reservistenkameradschaft sowie des Soldaten- und Kriegervereins sorgte zusammen mit musikalischen Beiträgen von Posaunenchor und MGV 1862 unter Leitung von Ingrid Leykauf und Wolfgang Pöhner für den würdigen Rahmen.

Helga Manderscheid

PS: Bürgermeister Jörg Fritsch (vorne) mit Willi Deuerlein als Vertreter der örtlichen Reservistenkameradschaft und des Soldaten- und Kriegervereins



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