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Ferienprogramm: Was passiert eigentlich, wenn man die 112 anruft?

Es brennt, ein schwerer Unfall ist passiert oder jemandem geht es schlecht – was passiert dann eigentlich genau, wenn man die 112 anrufen muss?
Dieser Frage gingen am 14. August zwölf Kinder und Jugendliche beim Ferienprogramm der Feuerwehr Guntersrieth nach.
Um 9 Uhr ging es mit den zwei Feuerwehrautos aus Guntersrieth und Heldmannsberg sowie einem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hartmannshof nach Nürnberg zur integrierten Leitstelle (ILS). Nach einer kurze Führung durchs Gebäude, einem Erklärvideo und dem Blick über die Schulter der Disponenten war jedem klar, dass es jede Menge zu koordinieren und organisieren gibt in der drittgrößten Leitstelle Deutschlands, wo täglich durchschnittlich weit über 1000 Anrufe eingehen.

Im Anschluss zeigte uns Simon von der Feuerwache 4 die Fahrzeughalle und gewährte uns Einblicke in unterschiedliche Fahrzeuge. Als dann der Alarm losging, konnten wir zusehen, wie die Rutschstange benutzt wurde und wie schnell sich alle Feuerwehrmänner abfahrbereit machten.  Auch die Frage der Mädels, warum es keine Frauen auf der Wache gibt, wurde beantwortet, denn die Ausbildung ist körperlich sehr anstrengend und Frauen schaffen diese kaum.

Doch nicht nur die Feuerwehr, sondern auch der Rettungsdienst wird über die Leitstelle alarmiert – deshalb durften wir auf der Malteser Wache auch noch einen Rettungswagen unter die Lupe nehmen. Es wurden EKGs geschrieben, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Puls gemessen, bevor es wieder zurück ins Feuerwehrhaus nach Guntersrieth ging, wo es zum Ausklang für alle Wiener und Brötchen gab.

Ein herzliches Dankeschön allen, die uns diese Einblicke ermöglicht haben – besonders in der Leitstelle, der Feuerwache 4 und der Malteser Rettungswache.



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