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"Oldies but Goldies"

Den würdigen Schlusspunkt unter einen Festtag der Superlative anlässlich der Einweihung des neuen Pommelsbrunner Rathauses setzte der Gospelchor „Sound of Joy“ der Nikolaus-Selnecker-Kantorei Hersbruck mit Blechbläsern und Band beim Konzert „Oldies but Goldies“ unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Karl Schmidt. Dauer-Applaus und Standing Ovations gab es zum Schluss für einen Klangkörper der Sonderklasse.

Mit mitreißender Lebensfreude zelebrierten die jungen Sänger und Musiker ihr Programm, wobei sie auf Kompositionen von Kirby Shaw, Roger Emerson, Alan Billingsley, Mark Brymer und Andy Beck, um nur einige zu nennen, zurückgriffen. Schon bei „Son-of-a-Preacherman“ begannen zu die  Zuhörer zu klatschen und das sollte sich auch bis zum Ende des Konzerts nicht mehr ändern. Ob beim rhythmischen „Bayernland-Boogie“, dem schwungvollen „Punching-Ball-Ride“, dem sehnsuchtsvoll-fordernden „Somebody to love“ oder dem weltweit bekannten „Up where we belong“, das Publikum ging so begeistert mit, dass sich Sänger und Musiker nach den heimatlichen Klängen von „A Schäine Musi“ sowie der Steigerung mit „Und nu a viel schäinere …“ bereits mit einer ersten „feschen“ Zugabe, dem „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, in die Pause verabschiedete.

 

Chor und Blechbläser wechselten sich im Programm laufend ab, während Kirchenmusikdirektor Karl Schmidt, der den Gospelchor 1981 gegründet hat und mit ihm auch international unterwegs ist, mit Engagement und vollem Körpereinsatz das Gesamtensemble leitete. Dazwischen glänzten Sandra Härtel, Sonja Zeiler und Sonja Fritsch mit beeindruckenden Soli. Während der Chor sich mit einem Blues-Medley in die Herzen der Zuhörer sang, zeigten sich die Blechbläser mit „New York, New York“ sowie ABBA-Mania in Hochform. Frenetischer Beifall und Pfiffe begleiteten „Disco Fever“ und „Shut up and dance“. Natürlich kamen Sänger und Musiker um insgesamt fünf Zugaben wie „Mamma mia“, „Waterloo“  oder Let’s go to the hop“ nicht herum. Erst beim musikalischen Hinweis“ I’m going home“ ließen die Zuhörer Chor und Musiker, in deren Reihen übrigens auch 1. Bürgermeister Jörg Fritsch sang, heimwärts ziehen.

Helga Manderscheid

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