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Kinder-Second-Hand-Basar

Beim Stichwort „Ressourcenschonung“ denkt man erst einmal nicht an Kinder-Basare, aber genau diese gehören auch dazu. Seitdem kinderreiche Familien eher selten geworden sind, können Spielsachen, Bekleidung und viele andere Dinge nicht mehr aufgetragen oder abgenutzt werden; da bietet sich ein Second-Hand-Basar an, wie ihn der Elternbeirat der Grundschule „Am Lichtenstein“ nun schon zum vierten Mal veranstaltete.

Wer die Aula und angrenzende Klassenzimmer betrat, dem gingen regelrecht die Augen über angesichts der Fülle von Gegenständen, die 28 Aussteller, darunter mehrere Kinder, an nummerierten Tischen sorgsam aufgebaut hatten. Da gab es neben Hosen, Mänteln, T-Shirts, Stiefeln und Schuhen, Mützen und Anoraks jede Menge Bücher, Spiele, Figuren aller Art, Puppen und Spiel-Computer. Aber auch kleine Tische und Bänke, Baby-Wippen und Kinderwagen wechselten den Besitzer. An Skiern entfachten sich intensive Verkaufsgespräche, ja sogar eine komplette Kinderküche wurde gesichtet.
Wie Doris Ertel vom Elternbeirat als Leiterin des Basars erklärte, hätten die erwachsenen Aussteller eine kleine Gebühr zu entrichten, das „Kinder-Trempeln“ sei kostenfrei. Alles was dann, auch aus Kaffee und Kuchen, zusammenkomme, werde wieder in ein Projekt für die Schulkinder investiert.

Bereits nach kurzer Zeit verließen zufriedene „Neubesitzer“, mit großen Tüten bewaffnet, den Markt. Rektorin Angela Herger, die auch vorbeischaute, hatte noch eine Neuigkeit zur „Ressourcenschonung“. Anschließend an den Basar wird es eine Gesundheitswoche geben, die diesem Thema gewidmet ist.
Helga Manderscheid



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