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Tag des Liedes

Zum diesjährigen „Tag des Liedes“, veranstaltet vom MGV 1863 Pommelsbrunn, hatten sich drei weitere örtliche Chöre eingefunden, die vor dem Naturkundlichen Heimatmuseum und auf den Stufen von „Klein-Verona“ mit einem bunten Melodienstrauß den neuen Dorfplatz zum Klingen brachten. Das I-Tüpfelchen des Nachmittags bildeten als Gäste die Jungen Neumarkter Sinfoniker mit ihrem entzückenden Auftritt.

Kein Platz war mehr frei, als MGV-Vorsitzender Georg Mertel Chöre und Gäste begrüßte, darunter auch Bürgermeister Jörg Fritsch, 3. Bürgermeisterin Gabi Bleisteiner, Altbürgermeister Alois Schmid, mehrere Gemeinderäte, die Pfarrer Steffen Weeske, Georg Pilhofer und Roland Klein sowie weitere namentlich erwähnte Ehrengäste. Ein Dankeschön ging auch an den Herrgott für das wunderbare Wetter.

Das Konzert hatte schon eingangs der evang. Posaunenchor unter Leitung von Philipp Wild mit Beiträgen wie „Welcome“ und „On my way to heaven“ eröffnet, dem sich später noch weitere Stücke wie „Amen“ anschlossen. Nun trat der Gastgeber, dirigiert von Einhard Lauffer-Königer mit Liedern wie „Bella Bimba“ und „Lustig ihr Brüder“ auf. Zum Programm des Pommelsbrunner Traditionschors gehörten aber auch „Die kleine Kneipe“ oder – begeistert begrüßt – der „Banana Boat Song“.

Bürgermeister Jörg Fritsch hatte nicht nur eine Spende mitgebracht, sondern begrüßte auch besonders die kleinen Gäste aus Neumarkt und dankte der örtlichen Raiffeisenbank-Filiale, die wieder ihren Parkplatz für das Fest zur Verfügung gestellt hatte. Der neu gestaltete Dorfplatz habe sich bisher wunderbar bewährt, nun ginge es mit abschließenden Renovierungsarbeiten am „Hexenhäuschen“ weiter.

Den Reigen der Lieder setzte dann der kath. Kirchenchor unter Stabführung von Markus Weinländer mit „Gott hat das erste Wort“, „Wenn du rufst“ und dem bekannten „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ fort, gefolgt vom evang. Kirchenchor, den Deborah Reichel dirigierte. Der Haus-Chor der Laurentiuskirche steuerte Lieder wie „Ich will den Herren loben allezeit“, „Wie lieblich ist der Maien“ oder „Du bist mein Gott“ bei.

Sonderapplaus bekamen natürlich die „Jungen Neumarkter Sinfoniker“, denn die kleinen Streicher (mit Felix am Cello) spielten sich so frisch und unbekümmert mit „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, einem „Gewitterlied“ oder dem Menuett von Boccherini in die Herzen der Zuschauer, dass viele begeisterte Kommentare zu hören waren. Dirigent Einhard Lauffer-Königer bildet die kleinen Künstler übrigens nach der Suzuki-Methode aus, welche er den gespannt lauschenden Zuhörern ausführlich erklärte.

Als der auch von vielen kulinarischen Genüssen und weiteren Redebeiträgen umrahmte Nachmittag ausklang, hatten die Pommelsbrunner Chöre einmal mehr ihr beachtliches, von engagierten Chorleitern geschultes Können und die breite Palette ihrer Programme unter Beweis gestellt.
Helga Manderscheid



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