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Kindertagesstätte Pommelsbrunn -Hohenstadt ist fertig

Neun kleine Menschlein krabbeln derzeit in den neuen Räumen der Krippe der Kindertagesstätte „Arche Lichtenstein“ herum und fühlen sich pudelwohl. Bald werden es mehr sein, denn die Geburtenzahl in der Großgemeinde hat sich um fünfzig Prozent erhöht.

Und das freut wiederum Bürgermeister Jörg Fritsch, der sich mit Evelyn Kittel-Kleigrewe vom Amt für Familie und Jugend am Landratsamt Nürnberger Land und Pfarrer Georg Pilhofer von der evang.-luth. Kirchengemeinde Hohenstadt als Träger der Einrichtung mit Kita-Leiterin Claudia Schönberger traf, um die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. Quasi als eine Art „Abnahme“, wie der Rathauschef scherzend anmerkte. Was er sah, gefiel ihm sehr, denn die Krippe, welche 12 zusätzliche Plätze zu den bereits in den beiden anderen Kindertagesstätten vorhandenen bietet, hat nicht nur einen großen, lichtdurchfluteten, ebenerdigen Aufenthaltsraum, sondern auch einen Schlafraum mit „meditativer Beleuchtung“. Zwölf Babies bzw. Kleinkinder von Geburt bis zu drei Jahren kann die Krippe aufnehmen, bei steigender Nachfrage. Ab kommendem Jahr wird es übrigens für jedes neu geborene Kind einen „Windelzuschuss“ von 100 Euro geben, so Fritsch, und dazu ein Badetuch; diese Geschenke möchte er den Eltern persönlich übergeben.

Dass in allen drei Kindertagesstätten der Gemeinde hervorragende Arbeit geleistet werde, konnte auch Kittel-Kleigrewe bestätigen, die sich beim Termin vor allem Sorgen um den Fachkräftemangel machte, den hohen pflegerischen Aufwand ansprach (täglich 36mal wickeln bei 12 Babies/Kleinkindern) und vorschlug, zum Erhalt von Fördergeldern „Pufferstellen“ einzurichten. Die Förderung betrüge für Krippen laut Fritsch etwa 70 Prozent, je nach Haushaltslage der Gemeinde. Angesichts des demografischen Wandels sei es ihm „hauptpolitisches Ziel“, umfassende Betreuungsangebote im Krippen-Bereich zu bieten, er wolle aber auch das Wohl der älteren Bevölkerung im Auge behalten, wozu die neue Senioren-Anlage für betreutes Wohnen diene, welche nun im PEZ entstehe.

Die ganz besondere Bedeutung, die den Fachkräften in den Krippen zukomme, betonte abschließend nochmals Kittel-Kleigrewe. Auf die persönliche Bindung käme es an, denn „ohne Bindung keine Bildung“. Das „Rezept“ für jede Pädagogin sei es, das Kind „in Herz und Seele zu erreichen“. Herzensbildung und Professionalität müssten sich die Waage halten.
Helga Manderscheid

Bild: (v.li.) Evelyn Kittel-Kleigrewe, Georg Pilhofer, Claudia Schönberger, eine Erzieherin und Jörg Fritsch



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