News
Prävention im Kindergarten

Lukas, Louis, Emma, Leni und Nick waren begeistert. Zwei „ganz echte“ Polizeioberkommissare von der Bundespolizeiinspektion Waidhaus waren in der Kindertagesstätte „Am Lichtenstein“ erschienen, um den Kleinen in Sachen „Prävention“ im Frage-Antwort-Spiel oder mit Filmen wichtige Hinweise zu geben.

Dabei stießen POK Klaus Rast und POK Roland Lindner mit den Polizeiangestellten Beate Meier und Martina Schimanski, die auch Maskottchen Toni mitgebracht hatten, auf ein durchaus sachverständiges Publikum. Zweifellos „Tatort-geschult“, wussten die Kinder durchaus, wie die Polizei ein Auto anhält (Blaulicht, Sirene, Kelle) oder wofür man Schutzweste, Pfefferspray und Schlagstock braucht. „Ausmachen, sonst wird die Batterie leer“ meinte gar ein Knirps, als das Blaulicht vorgeführt wurde.
Wie Rast erklärte, fange man mit dem Projekt schon in den Kindergärten an, vorwiegend übrigens bei solchen, welche im Bereich von Bahnanlagen liegen. Dabei ginge es nicht nur darum, die Risiken beim Abenteuerspiel an Gleisanlagen aufzuzeigen, sondern beispielsweise auch um Hinweise auf die Gefahren für Zug und Verursacher bei Steinwürfen oder dem Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen. Für letzteres Szenario führten die Polizeibeamten sogar ein Stück Schiene mit sich. Toni, der Bär verteilte ferner ein Malbuch mit Gefahrensituationen und erklärte anhand nachgestellter Szenen, wo es für Kinder riskant werden kann.
Helga Manderscheid

Bild: Ein Teil der Kinder mit Polizeioberkommissar Roland Lindner, zwei Erzieherinnen und dem Maskottchen Toni, der Bär



weitere Meldungen: Kindergarten Am Lichtenstein

Fenster bitte wieder schliessen