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Fahrzeugübergaben an die FFW Stallbaum und die FFW Hubmersberg

Neun Feuerwehren besitzt die Großgemeinde Pommelsbrunn. Zwei unter ihnen hatten kürzlich viel Grund zur Freude: Die FFW Stallbaum erhielt ein neues Tragkraft-Spritzenfahrzeug und die FFW Hubmersberg einen Tragkraft-Spritzenanhänger. Im Feuerwehrhaus Pommelsbrunn beging man feierlich die Übergabe, wobei der Posaunenchor Hartmannshof die würdige musikalische Ausgestaltung übernahm.

Auch Landrat Armin Kroder, der stellvertretende Bezirkstagspräsident Norbert Dünkel, Kreisbrandrat Norbert Thiel, Kreisbrandinspektor Holger Hermann, die beiden Pfarrer Andreas Heindl und Roland Klein sowie der Vertreter der Lieferfirma, Rudolf Furtner, waren gekommen, um mit den beiden Bürgermeistern Jörg Fritsch und Reinhard Weih, mehreren Gemeinderäten sowie einer großen Anzahl von Feuerwehrleuten aus der ganzen Gemeinde mitzufeiern.
Fritsch freute sich, eingangs mitteilen zu können, dass zusätzlich auch die FFW Pommelsbrunn eine neue Schlauchpflege-Anlage bekommen hätte. Der Bürgermeister nannte unter anderem die Summen, welche die Gemeinde beim Kauf aufgewendet habe und bezifferte die Zuschüsse. Der Gemeinderat habe sich einstimmig für die Beschaffung von Fahrzeugen und Anlage ausgesprochen, die ja beide dem Schutz der Bevölkerung dienten. Die Aufgaben der Feuerwehren gingen heute weit über bloßen Brandschutz hinaus. Geblieben sei das Zusammenspiel von Idealismus und Einsatzwillen, von Kameradschaft und Gemeinsinn. Fritsch dankte den Feuerwehren für ihren uneigennützigen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit und hoffte, dass die moderne Ausrüstung nicht für den Ernstfall, sondern nur für Übungszwecke eingesetzt werden müsse.

Der 1. Kommandant der FFW Stallbaum, Hermann Bär, dankte seinerseits dem Gemeinderat für die Beschaffung und betonte, dass sich der technische Standard der Gemeinde sehen lassen könne. Für die Feuerwehr Stallbaum sei dies heute ein großer Tag, zumal das Vorgängerfahrzeug 38 Jahre „auf dem Buckel“ gehabt hätte. Auch Norbert Gussner sprach als 1. Kommandant der FFW Hubmersberg Dankesworte. Rudolf Furtner, Vertreter der Herstellerfirma Furtner & Ammer, fügte ein kurzes Grußwort hinzu und übergab einen Scheck für die Jugendarbeit. Danach spendeten die beiden Geistlichen ihren Segen für die Menschen, welche die Fahrzeuge in Zukunft benutzen werden.
Landrat Armin Kroder hatte humorvolle Anmerkungen parat: die Politiker lägen wohl im „Ranking“ ziemlich weit entfernt unter den Feuerwehren. Die Anschaffungssummen der Fahrzeuge seien für die Steuerzahler gut investiertes Geld, denn die Feuerwehrkameraden würden ja ehrenamtlich arbeiten. Kroder betonte auch die psychische Belastung, der man bei der Feuerwehr ausgesetzt sei und die gesellschaftliche Aufgabe, die diese in ihren Gemeinden erfüllte.
Mit welchem Einsatz die Feuerwehrmänner für ihre Mitmenschen da sind, zeigten die anschließenden staatlichen Ehrungen, die Kroder, Fritsch, Thiel und Hermann durchführten. Urkunde und Ehrenzeichen erhielten für 25 Jahre Zugehörigkeit die Kameraden Jürgen Ertel (Stallbaum), Ralf Höfler (Hartmannshof), Uwe Dilling und Armin Habath (beide Hohenstadt), Hans Maul (Heldmannsberg), Robert Kratzer und Gerhard Schötz (beide Guntersrieth) und Heinrich Bräunlein (Fischbrunn). Sage und schreibe 40 Jahre im Dienst sind bereits Erwin Bleisteiner (Guntersrieth) sowie die beiden Fischbrunner Friedebert Schütz und Richard Engelhardt (Kommandant).
Thiel lobte besonders Erwin Bleisteiner, der als technischer Leiter und Feuerwehrmann in Doppelfunktion Hervorragendes leiste. Ohne die Ortsteil-Feuerwehren könne man den Feuerwehr-Dienst wegen zu großer Entfernungen nicht leisten. Auch Fritsch sprach in seinen Schlussworten vom „Glücksfall Erwin Bleisteiner“, nur gefolgt vom federführenden Kommandanten Wieland Brunner, der mit guten Wünschen zwei Spenden übergab.
Helga Manderscheid

Bild: Schlüsselübergabe von Bürgermeister Jörg Fritsch (links) an 1. Kommandant FFW Stallbaum, Hermann Bär (Mitte), während 1. Kommandant FFW Hubmersberg, Norbert Gussner (rechts) zusieht



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