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Kirchweih

Diesmal kannte das Wetter keine Gnade. Über dem Dorfplatz mit seinen bunten Buden samt Schiffschaukel ging am Wochenende ein Regenschauer nach dem anderen nieder, der Jung und Alt verjagte und die Schausteller gehörig verdross. Weder die „Nüsse aus aller Welt“ noch die Lebkuchenherzen mit glühenden Widmungen an einen „wilden Tiger“ oder eine „kleine Honigbiene“ fanden viele Abnehmer. Dafür ging es im Gasthof Vogel und im „Pommelsbrunner Hof“ bei Vogelsuppe und Schälrippchenessen hoch her. Eine spontane Wahl zum Pommelsbrunner „Ripplas-König“ beförderte Alfons Albert im Lokal von Georg Gnahn plötzlich in eine Liga mit dem Hersbrucker „Schäufele-König“ – die Schärpe muss allerdings erst noch gefertigt werden. Wirtin Viktoria Gnahn verteilte im Akkord Schälrippchen in Übergröße auf den voll besetzten Tischen, an denen auch die Bürgermeister Jörg Fritsch und Gerhard Diebow mit den Damen und Herren des Rathauses ein Plätzchen fanden. Während die einstigen Kirwa-Boum beim fleißigen Mitsingen zu den Klängen der Eschenbacher „Wilden“ zeigten, dass sie keine Silbe verlernt haben und wilde Juchzer in den Mittagshimmel stiegen, kam es nach viel Regen doch noch zu einem sonnigen Ausklang.
Helga Manderscheid



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