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Festkommers 125 Jahre

Mit einer Reihe festlicher Veranstaltungen beging der Soldaten- und Veteranenverein Eschenbach und Umgebung sein 125-jähriges Bestehen. Den Höhepunkt stellte der Festkommers im Gasthof „Zum goldenen Engel“ (Lehr) dar, bei welchem auch verdiente Mitglieder geehrt wurden.

Die feierliche Totenehrung an den Kriegerdenkmälern von Fischbrunn und Eschenbach bildete den vom Posaunenchor Eschenbach unter Hubert Ruppert umrahmten Auftakt zu den Jubiläumsfeiern des Traditionsvereins, der neben Eschenbach auch die Orte Fischbrunn, Hegendorf und Hubmersberg umfasst. Beim Festkommersabend, welchen die Eschenbacher Blasmusik unter Martin Schmitz mit flotten Melodien begleitete, ergriff zunächst Vorsitzender Stefan Simon das Wort und begrüßte die Anwesenden, darunter stellvertretender Landrat Norbert Dünkel, die Gemeinderäte Gerhard Diebow, Reinhard Weih und Herbert Brunner, stellvertretender Kreisvorsitzender des BSB, Werner Hasenest mit Mitgliedern des Kreisausschusses, Dirk Mewes als Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Peter Belusa als Sprecher der Ortsvereine Eschenbach sowie viele Mitglieder benachbarter Soldaten- und Reservistenvereine. Dieter Küspert, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes, hatte Glückwünsche übersandt.

Dünkel dankte in seiner Ansprache dem Verein, dass er bis in die heutige Zeit die Tradition bewahre, Kriegerdenkmäler erhalte und pflege sowie für die Kriegsgräberfürsorge sammle. In einer langen Zeit – 125 Jahre – habe der Verein Gemeinschaftssinn und Kameradschaftsgeist bewiesen. Er überreichte eine Spende, ebenso Diebow, welcher als Vertreter von Bürgermeister Jörg Fritsch und gebürtiger Eschenbacher auf die Vergangenheit des Vereins einging und dazu aufforderte, zur Wahrung von Frieden, Freiheit und demokratischer Grundordnung unbequemer Mahner zu bleiben. Mewes dankte den Mitgliedern für ihre Bemühungen um die Kriegsgräberfürsorge und verlieh Hans Raum die Goldene Verdienstspange des Volksbundes, Alexander Loos und Walter Hauenstein die Bronzene Verdienstspange. In feierlicher Zeremonie rief er Vorstandschaft und Fahnenabordnung zur Verleihung des Fahnenehrenbandes „Mortui viventes obligant“ auf das Podium.

Nach der Laudatio von Hasenest, der auch Grüße des 1. Vorsitzenden Adolf Lederer überbrachte und den Zusammenhalt über Generationen hinweg lobte, konnte der Verein eine ganze Reihe verdienter Mitglieder mit Urkunde und Treuenadel des Deutschen Soldatenbundes ehren, zuerst für 25 Jahre Mitgliedschaft Gerhard Albert, Erich Brendl, Erich Brunner, Hans Deuerlein, Reinhold Ebner, Erwin Haushahn, Klaus Kohl, Waldemar Kohl, Alexander Loos, Hermann Luber, Helmut Meyer, Manfred Simon, Reinwald Schütz und Jörg Wolf. Für 40 Jahre wurden Adolf Lederer und Georg Winter geehrt, während Georg Haushahn seit sage und schreibe 55 Jahren dem Verein die Treue gehalten hat, eine herausragende Leistung. Peter Belusa, der ein „gewichtiges“ Kuvert überreichte und der Ortssprecher von Fischbrunn, Erwin Höfler, beschlossen die Redebeiträge, während Vorsitzender Simon sich nochmals den Schwerpunkten des derzeit 71 Mitglieder umfassenden Vereins widmete. Dass auch das Feiern nicht zu kurz kam, dafür sorgte der fröhliche Ausklang des Abends.

Helga Manderscheid


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