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Fest zur Ehre Gottes im Markgrafensaal Hohenstadt

Bei einem „Fest zur Ehre Gottes“ im Markgrafensaal stellte die Hubmersberger Evang. Freikirche „Der Weg zur Freiheit“ den befreundeten Nehemia Christenhilfsdienst und seine weltweite Arbeit vor. Pastor Waldemar Sardaczuk aus Nidda, der auch das Hilfswerk AVC (Aktionskomitee für verfolgte Christen) begründet hat, schilderte anschaulich die Ziele von Nehemia, zu denen Missionarin Heidi Al Safau ihre Erlebnisse in Indien beisteuerte.

Alwin Adelmann vom „Weg zur Freiheit“ begrüßte eingangs die aus der ganzen Region zahlreich erschienenen Mitglieder der Freikirche mit ihren Gemeindeleitern und Pastoren und betonte die über lange Jahre gepflegte tiefe Verbundenheit zum Nehemia Hilfsdienst. Gleichzeitig dankte er dem Ehepaar Georg und Gertrud Mörtel für seine Unterstützung. Bevor dann Hauptredner Waldemar Sardaczuk ans Podium trat, sang die Gemeinde zur Begleitung des Lobpreis-Musikteams eine Reihe von Gospel-Liedern, anmutig begleitet von tanzenden Gemeindekindern mit bunten Luftballons.

Der Nehemia Christenhilfsdienst ist nunmehr in fast 50 Ländern der Erde präsent. Das Aufgabenspektrum reicht von Waisen- und Kinderheimen, Kindergärten und Schulen, Kinderpatenschaften, Straßenkinderarbeit, Armenspeisung und Suppenküchen bis zur Arbeit mit Suchtgefährdeten und Gefängnisinsassen. Auch Hilfsgüterlieferungen und Katastrophenhilfe gehören dazu. So kam es, dass Sardaczuk, einen farbenfrohen Stab schwingend, anschaulich von seiner Ernennung zum Häuptling der Massai erzählte, zu denen ihn Brunnenbohrung und Windkraftrad-Installation geführt hatte. Im folgte bei den Erzählungen Missionarin Heidi Al Safau, die seit mehr als acht Jahren in Indien arbeitet und dieses Land trotz vieler Missstände liebt. Letztere zu mildern, vor allem Frauen und Kindern mit vielerlei Aktionen zu helfen, ist ihr erklärtes Ziel. Ihr ganzer Stolz ist die Gründung einer Schule mit mittlerweile 350 Kindern und neun Lehrern. Neben diesen Tätigkeiten leistet sie auch Bekehrungsarbeit. Dem öfter geäußerten Vorwurf, man solle den Leuten doch ihre Kultur lassen, begegnet sie wortgewandt, genauso wie Sardaczuk, der durchaus zwischen Kultur und Religion differenziert.

Mit einer anrührenden „Filmreise“ nach Tansania, wo sich in einem Dorf Kinder über die „Sparschwein-Spende“ eines kleinen Mädchens aus Deutschland freuen können, endet der Nachmittag. Die afrikanischen Kinder haben sich bei ihrer Spenderin auch bedankt: mit einer Delikatesse, einem Päckchen getrockneter Heuschrecken. Welche die kleine Empfängerin ohne Scheu verspeist hat.

Helga Manderscheid


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