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100-jähriges Jubiläum

Mit einer Reihe festlicher Veranstaltungen beging die Freiwillige Feuerwehr Hubmersberg ihr 100-jähriges Jubiläum. Höhepunkte waren der Kirchenzug zum Festgottesdienst am Sonntag in der Festhalle Herrlein in Bürtel und die mit Grußworten verbundene Ehrung verdienter Mitglieder.

Das war ein prachtvoller Anblick, als die Feuerwehr von Hubmersberg und Vertreter der Wehren aus Hartmannshof, Pommelsbrunn, Fischbrunn, Lehendorf, Hohenstadt, Heldmannsberg, Eschenbach, Stallbaum, Guntersrieth und Hirschbach Aufstellung nahmen, um in langer Kolonne durch Bürtel zur Festhalle zu ziehen, allen voran die vereinigten Posaunenchöre von Eschenbach und Pommelsbrunn unter Hubert Ruppert mit den Ehrengästen. Die Landjugend Hersbrucker Jura und die Schützen „Silberdistel Neutras“ bildeten eine willkommene Auflockerung im vielen Blau der Uniformen. In der Halle erwartete sie schon Pfarrer Steffen Weeske aus Pommelsbrunn, der in seiner Sonntagspredigt mit dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter direkt an den Wirkungskreis der Wehren anknüpfte.

Den offiziellen Teil eröffnete dann 1. Vorsitzender Jörg Kachel, welcher die Gäste begrüßte, unter ihnen Landrat Helmut Reich, Bürgermeister Jörg Fritsch, Altbürgermeister Werner Oberleiter, Kreisbrandinspektor Norbert Thiel und eine Reihe von Gemeinderäten. Sie alle waren gekommen, um der FFW Hubmersberg, zu der auch Hegendorf, Heuchling und Bürtel gehören, zu gratulieren. Wie Bürgermeister und Schirmherr Jörg Fritsch in seinem Grußwort lobend betonte, könne man die Geschichte der FFW Hubmersberg als 100 Jahre vorbildliche Vereinsarbeit bezeichnen, geprägt von hohem Gemeinsinn und großer Verbundenheit zur Heimat. Praktisch der gesamte Landkreis erweise dem Jubelverein mit seinem Kommen die Ehre. Er wünschte „wenig Einsatz, viele Übungen, dazu Fleiß und viele Feste“ und übergab einen Scheck.

Einen solchen hatte auch Landrat Helmut Reich mitgebracht, der darauf hinwies, dass so ein Jubiläum nicht nur ein zahlenmäßiges sei, sondern auch ein ganzes Jahrhundert ernster und verantwortungsbewusster Arbeit bedeute. Der selbstlose Einsatz für die Mitbewohner der verschiedenen Orte und die lobenswerte Solidarität und Mitmenschlichkeit der Feuerwehrmänner verdiene Dank und Anerkennung aller. Auch die Gemeinde, welche die finanziellen Mittel zur Verfügung stellte, bezog Reich in sein Lob ein. Norbert Thiel, der die Grüße von Kreisbrandrat Bernd Pawelke überbrachte, wies darauf hin, dass das Jubelkind, dessen Arbeit er seit 30 Jahren verfolge, als eine der kleinsten Wehren im Bezirk dennoch eine sehr große Fläche zu betreuen habe.

Als Vorsitzender Jörg Kachel drei Feuerwehrler auf das Podium bat, standen dort zusammengerechnet 105 Jahre ehrenamtliche Arbeit – Erich Brunner und Leonhard Zimmermann wurden mit Urkunde und Nadel für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt, Günter Albert für 25 Jahre. Im ganzen Trubel wurde auch der Mann nicht vergessen und mit einem Geschenk bedacht, der für eine vorbildlich gegliederte und opulent aufgemachte Vereinschronik verantwortlich zeichnete: der ehemalige Leiter des Hersbrucker Amtsgerichts, Hans Jürgen Pillhofer, Freund und Unterstützer der Feuerwehrler. Als die Posaunenchöre aufstanden und der Eschenbacher Blasmusik Platz machten, konnte der Frühschoppen beginnen, der alsbald in Mittagstisch (Ochs am Spieß) und Kaffeestunde mündete, zu welcher Tast’n Sait’n aufspielten.

Helga Manderscheid


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