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Jahreshauptversammlung

Der neue Vorsitzende, Stefan Schramm, eröffnete mit der Begrüßung von Ehrenvorstand Leo Haas, Ehrenmitglied Uli Löhner, Bürgermeister Jörg Fritsch sowie der Gemeinderäte Hans Bauer, Klaus Göttler, Georg Mertel und Wilfried Weiser im Gasthof Vogel die diesjährige Jahreshauptversammlung des SC Pommelsbrunn. Nachdem auf die Verlesung des Vorjahresprotokolls durch Schriftführer Markus Neumüller verzichtet wurde, ging Schramm sofort auf die Vorgänge des letzten halben Jahres, entsprechend seiner Amtszeit, ein. Sturm „Kyrill“ hat am Sportplatz einen Flutlichtmast umgeworfen, der zweite musste abgebaut werden. Die Finanzierung neuer Maste werde derzeit geprüft. Das Sommernachtsturnier mit einem tollen DJ war ein voller Erfolg, zu den Platzarbeiten wünsche er sich noch mehr Helfer. Mit dem neuen Fußballtrainer, Sven Löhner, hoffe er auf noch mehr Zusammenhalt der Mannschaften und Einbindung der Zuschauer. Man sei dabei, die Bandenwerbung zu intensivieren. Auch das SCP-Echo solle wieder aufleben.

Kassier Oliver Klein konnte zwar über ein Plus beim Wirtschaftsbetrieb des Sportheims berichten, dennoch hat der Hauptverein mit rund 5.000 Euro weiter an Schulden zugelegt.  Für die Revisoren mahnte denn Uli Löhner auch zu höchster Sparsamkeit. Dass die Vereinsführung nun in bewährten, guten Händen sei, denen jedoch die „Altgedienten“ noch unter die Arme greifen müssten, meinte Bürgermeister Jörg Fritsch in seinem Grußwort. Beim Bericht der Spielleiter sprach Rainer Richter für die Jugendmannschaften. Hauptziel sei in den kommenden Jahren, eine A-Jugend zu erstellen. Markus Bauer, gleichzeitig neuer 2. Vorsitzender, hat die C-Jugend übernommen, während Martin Vogel Informationen zur 1. und 2. Mannschaft gab.  Helmut Wild, der neben dem Trainerwechsel („das ist ein Lottogewinn“) auch die Leistungen der 1. Mannschaft ausführlich kommentierte, äußerte gleichwohl Kritik am Trainingsfleiß. Auch die „alten Herren“ seien immer schwieriger zusammenzubringen. Wilfried Weiser sprach für 105 Mitglieder der Tennisabteilung, Sylvia Achatz gab den Bericht „Leichtathletik“. Die Mitgliedsbeiträge bleiben konstant.

Neu-Trainer Sven Löhner schilderte in seiner Vorstellungsrede, dass er sich vor allem aus zeitlichen Gründen, gepaart mit Erinnerungen an seine Kindheit, für Pommelsbrunn entschieden habe. Mit Markus Bauer stimmte er darin überein, dass sich im Verlauf der kommenden Jahrzehnte die Anzahl der Vereine reduzieren werde bei gleichzeitigem Anstieg der Mitglieder. Übrigens würden bereits „Zusammenlegungs-Gespräche“ mit den Vereinen in Hohenstadt und Eschenbach laufen. Freiwerdender finanzieller Freiraum käme dann besserer Ausbildung zugute. Diese Äußerungen riefen den Bürgermeister auf den Plan. Unwidersprochen sei wohl, dass die Einigung auf einen gemeinsamen Standort am schwierigsten sei. Deshalb sei ein neutraler Standort, z.B. gegenüber oder neben der Grundschule Am Lichtenstein anzuraten. Die anderen Standorte würden, wenn sich die Vereine darauf einigen könnten, aufgelöst und verkauft. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Priorität habe – so Weiser – die Zusammenlegung der Mannschaften. Das Thema wurde anschließend noch lange heiss diskutiert.
Helda Manderscheid



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