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40 Jahre Posaunenchor Pommelsbrunn
Pommelsbrunn (ma) - Zu einen musikalischen Festabend anlässlich seines 40-jährigen Bestehens lud der Posaunenchor Pommelsbrunn die Bevölkerung ein und konnte sich nicht nur über eine vollbesetzte St. Laurentius-Kirche freuen, sondern auch über drei weitere Chöre, die es sich nicht hatten nehmen lassen, in Wort und Klang zu gratulieren. Die Begrüßung der Gäste durch Obfrau Lisa Herrlein führte in das Programm ein. Der aus vierzehn Bläserinnen, sechs Bläsern und drei Jungbläserinnen bestehende Posaunenchor, schon seit einiger Zeit unter der bewährten Stabführung von Michael Ruder, hat nicht nur erstaunlich viel weibliche Mitglieder für eine eher männliche Domäne, sondern darüber hinaus einen extrem niedrigen Altersdurchschnitt. Dies merkte auch Pfarrer Roland Thie an, der als Bezirksobmann des Verbandes evangelischer Posaunenchöre in Bayern natürlich zu diesem herausragenden Ereignis gekommen war. Dass einer der jüngsten Chöre im Dekanat mit soviel Engagement und Begeisterung mit seinen Instrumenten zum Lobe Gottes beitrage, sei ihm eine besondere Freude. Anschließend ehrte er die Chormitglieder Erika Artmann für 25 Jahre Treue, Melanie Schönberg für 10 Jahre. Nicht nur Grußworte, vielmehr vor allem Musik sollte diesen Abend unvergeßlich machen. Neben dem "Jubelkind", das sich viel Beifall mit klassischen und besonders modernen Stücken holte, gaben der Kirchenchor Pommelsbrunn und der Chor "Gott zum Groove", beide unter der Leitung von Deborah Mergenthaler, ihr Bestes zur Gratulation. Mit alten Kirchenliedern und neuen Spirituals sangen sie das Lob des Herrn, was der MGV Pommelsbrunn unter Einhard Lauffer-Königer mit seinen Liedbeiträgen gekonnt fortsetzte. Die Lacher auf seiner Seite hatte Pfarrer Steffen Weeske, der daran erinnerte, dass bei jeweils zwei Jubiläen des Posaunenchors immer die Kirche restauriert werden musste. Doch Spaß beiseite: der Chor trage viel dazu bei, dass das derzeit schon wieder gefährdete Bauwerk erhalten werden könne. Im übertragenen Sinn sei die Gemeinschaft der Bläserinnen und Bläser ein wesentlicher Baustein der Kirche, wofür er Dank sage. Der Schlussauftritt des so gelobten Chors und mehrere Zugaben sorgten nochmals für jubelnden Applaus. Helga Manderscheid


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