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Dorffest in Pommelsbrunn - die Desperados heizten kräftig ein
Pommelsbrunn (ma) - Ausgelassen und bei schönstem "Bierwetter" feierten die Pommelsbrunner ihr traditionelles Dorffest. Es wurde geschmaust, gezecht und dankbar jener Vereine gedacht, die sich für dieses schöne Ereignis wieder mit viel Arbeit ins Zeug gelegt hatten. "Und dann die Hände zum Himmel" lautete der kategorische Befehl der "Desperados", die zu dritt musikalisch für bombige Stimmung sorgten, und alle, alle gehorchten. Da war das Dorffest schon am Höhepunkt angelangt und mancher wilde Juchzer stieg in den Abendhimmel. Begonnen hatte es am Nachmittag ganz zahm mit Kaffee, Kuchen und einem Spielzeugbasar der Kinder. Als dann Gemeinderat Klaus Göttler für die ARGE der Pommelsbrunner Vereine in seiner Begrüßungsrede vorschlug, "den Dorfplatz als großes Gasthaus zu betrachten" ließen sich das die Einheimischen nicht zweimal sagen. Tische und Bänke füllten sich rapide, an Bratwurstbude, Fischbraterei und Getränkeausschank entstanden lange Schlangen. Umlagert war auch die Losbude, wo es zauberhafte Blumenstöcke zu gewinnen gab, während es die Jugendlichen zur "coolen" Stehbar zog. Der Kleintierzüchterverein hatte einen Streichelzoo organisiert, wo geduldige Häschen und Hühner die Liebesbeweise ihrer kleinen Bewunderer entgegennahmen. Als die Hüpfburg spätabends verdächtig stark im Takt mitwackelte, vor der Band eifrig getanzt wurde und die schunkelnden Reihen zur Melodie des "Gefangenenchors" beteuerten, dass sie "keine Polizeistunde kennen" , war sich jeder einig, dass das wieder mal ein Bomben-Dorffest war. Verdi wird die Nabucco-Anleihe verziehen haben!


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