Wir - die Vogels - das sind Mutter Gunda, Sohn Uli und Schwiegertochter Eugenia.
Dann gibt es noch ein kleines Vögelchen, das ist die Anna. Und natürlich viele gute Geister, die uns helfen, den Laden in Schwung zu halten.

GaststubeUnser Haus wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts direkt an der Route der "Goldenen Straße" (heute: B14) erbaut und ist seit 1921 in Familienbesitz. Vater Hans Vogel hat es viele Jahrzehnte als selbständiger Gastwirt geführt und war für seine gute, bodenständige Küche weithin bekannt.
Die LKW-Fahrer haben immer bei uns zum Essen gehalten, denn die "Ritter der Straße" wissen genau, wo es gute - und preisgünstige - Einkehr gibt.


SaalSeit 1980 führt Sohn Uli, der in einem international renommierten Hotel am Tegernsee sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, den Gasthof.
In einer gemütlichen fränkischen Gaststube und separaten geschmackvoll ausgestatteten Nebenräumen (teilbar) für Hochzeiten, Taufen, Vereinsveranstaltungen und Wandergruppen bieten wir regionale und internationale Küche.
Notfalls kommen wir Ihnen auch südamerikanisch, schließlich stammt die Eugenia aus Venezuela.


ZimmerDazu kommen gepflegte Pensionszimmer für Urlauber, Geschäftsreisende und Messegäste (mit Dusche und WC, 7 Doppelzimmer, 4 Einzelzimmer).

Mit der direkten Lage an der B14 sind wir gut zu erreichen. Parkplätze gibt es in ausreichender Zahl und direkt hinter dem Haus findet der Wanderer oder Radfahrer schon die Anbindung zu den Wegen in dem sicherlich schönsten Tal der Frankenalb.

Zur Kirchweih wird jedes Jahr in unserem Gasthof ein besonderes Schmankerl serviert, die Vogel-Suppe.

Dazu ist in einer Festschrift folgender Beitrag erschienen:

Vogelsuppe oder Vogel-Suppe?

Betrachtungen zu einer ureigenen Pommelsbrunner "Erfindung"

Zur Heimatpflege gehört auch der Blick auf den heimischen Teller und die Bewahrung von Speisen, die zum Brauchtum zählen. Jede Region kennt ihre Rezepte, von denen manche sich nach Städten oder größeren Orten benennen. Die Vogelsuppe, welche neuerdings zu jedem Kirchweihauftakt in fränkischen Gastwirtschaften serviert wird, kennt man nur in einem relativ eng begrenzten Raum der Frankenalb. Schon die Nürnberger können mit diesem Begriff nichts mehr anfangen.
Woher kommt also dieser ominöse Begriff? Seit Jahren rätseln Laien wie Fachleute an der Suppe, die keine Vögel enthält, herum und wälzen Lexika und Bücher. Manche der Verknüpfungen sind hochinteressant. War sie früher für arme Leute (arme Vögel) bestimmt? Hat sie etwas mit "Vögerl" zu tun, dem in der Schweiz verwendeten Begriff für kleine gefüllte Rouladen? Und warum wird dieser Name nur in einer Handvoll Dörfer Frankens rund um Pommelsbrunn verwendet, wie ist er dahin gekommen und quasi gestrandet?
Uli Vogel, 1. Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins und Gastwirt in Pommelsbrunn kennt die - ganz einfache - Erklärung. Die Vogelsuppe heißt eigentlich Vogel-Suppe. Jahrzehnte lang wurde sie von zwei örtlichen Gastwirtschaften mehrmals im Jahr zubereitet, vom "Stanner", der mit Uli verwandten Familie Vogel an der Heuchlinger Straße, und von seiner eigenen. Schon Großvater und Vater luden zur "Vogel-Suppe", wenn zwei- bis dreimal im Jahr eine Großviehschlachtung stattfand.
Der Grund dafür ist recht profan. Früher gab es keine Kühlmöglichkeiten für rasch verderbliche Schlachtanteile wie Innereien, weshalb man sich bemühte, diese so schnell wie möglich zu verwenden. Der Not gehorchend erfand man ein "Menü", das Uli Vogel heute noch zur Kirchweih seinen Gästen kredenzt. Hier ist das Rezept für die drei Gänge:

Leberknödlsuppe
Herz, Nieren und Rindfleisch in Streifen, mit Zwiebeln gebraten
zu Soße und Knödeln
Rindfleisch aus dem Sud mit Meerrettich

Guten Appetit!